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Symptome behandeln mit Überdruckatmung oder Ursachenbehandlung mit der FaceFormer Übungstherapie

Geräte zur Überdruckatmung mit verschiedenen technischen Prinzipien wie z.B. CPAP allgemein auch als PAP-Geräte bezeichnet, gelten bei der Therapie des obstruktiven Schlafapnoesyndroms als Goldstandard. Die Abkürzung CPAP steht für die englischen Begriffe „Continuous Positive Airway Pressure“. Bei dieser Technik erzeugt ein Kompressor Druckluft. Über einen Schlauch und damit verbundener Gesichtsmaske wird diese durchgängig, mit gleicher Intensität in die oberen Atemwege geführt. Dort stellt sich ein positiver Luftdruck (PEEP) ein, der sich permanent, wie eine Stütze, gegen schlaffes Gewebe richtet (Luftschienung). Dadurch sollen sich die Atemwege erweitern und die Eigenatmung unterstützen.

Keine Heilung durch symptomatische CPAP Therapie

Ist „Goldstandard“, die richtige Bezeichnung für eine Methode, die lediglich Symptome unterdrückt und das ursächliche Problem der Störung gar nicht korrigieren kann?  Betrachtet man den Benefit der Methode allein auf der Seite von Industrie und Behandlern ist der Begriff sicherlich richtig angewendet. Für Patienten gelten jedoch grundsätzlich ursächliche Behandlungen als erste Wahl und somit als „Goldstandard“. Trotzdem dominieren symptomatische Therapien das Feld und schaffen meist lebenslange Abhängigkeiten zu Medikamenten oder Hilfsmitteln. Unter Berücksichtigung der Wortsemantik sind solche Therapien weit weg vom „Gold“ (edel) und der Kategorie „Alternative Behandlungen“ zuzuordnen.
Alle Überdruckbehandlungen haben eine „Krückenfunktion“, ihre Wirkung ist allein auf das Symptom ausgerichtet und sie kann nur in Momenten unmittelbarer Anwendung eintreten. Findet der Patient keine neuen Wege, besteht für ihn mit Beginn der Gerätetherapie eine lebenslange Abhängigkeit zur Anwendung einer aufwendigen „Krücke“. Eine Chance, dass Überdruckbehandlungen jemals ein geräteunabhängiges, natürliches Atemverhalten einstellen, gibt es nicht.

Überdruckatmung – Teuerste medizintechnische Versorgung

Die ersten CPAP Versorgungen begann im Jahr 1983. Seit dieser Zeit entstanden eine Vielzahl von Schlaflaboren und mit ihnen verbreitete sich rasant auch die Überdruckatmung mit technischen Geräten. Jedes Jahr kommen etwa 45 000  Menschen zur lebenslänglichen Anwendergemeinde hinzu. Für ein Gerät fallen Kosten von 1.500,00 € bis mehr als 5000,00 € an. Hinzu kommen Ausgaben für Masken, regelmäßige Untersuchungen, Aufenthalte in Schlaflaboren, Wartungen und Ersatz von Geräten und Masken etc. Es wundert daher nicht, dass die Methode längst den 1. Rang auf der Kosten-Hitliste aller medizintechnischen Versorgungen erreicht hat.

CPAP – Oft nicht akzeptiert

Die Bereitschaft der Patienten zur Anwendung der CPAP-Therapie (Compliance) variiert stark. Viele besitzen zwar die Atemhilfe, nutzen sie aber nicht, weil sie die Anwendung unerträglich oder lästig empfinden. Angeblich werden maximal 50% der verordneten Geräte regelmäßig angewendet.

Aussicht auf Erfolg aus einer Blickrichtung

Bildquelle: Larry Page CPAP via photopin (license)

Erfolgsaussichten der CPAP Therapie werden oftmals mit 97 % angegeben. Dabei bleiben offensichtlich Patienten, die ein Gerät besitzen und es nicht anwenden, unberücksichtigt. Hinzu kommt, dass ausschließlich Parameter berücksichtigt werden, die sich unmittelbar auf Atemwirkungen beziehen. Zum Beispiel weniger Atemaussetzer, bessere Sauerstoffversorgung, Umstellung der Schlafarchitektur, reduzierte Tagesmüdigkeit. Andere einhergehende Versprechen wie vorbeugende Wirkungen gegen Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle und Herzinfarkte können bis heute nicht belegt werden. Im Gegenteil, internationale Untersuchungen aus dem Jahre 2017 weisen sogar eine Erhöhung der Sterberate bei Patienten nach, die bei solchen Vorerkrankungen eine Überdruckatmung anwenden. Auch Nebenwirkungen werden bisher kaum erwähnt oder untersucht. Das begründet sich einerseits durch die Vielzahl möglicher Anfangs- und Randbedingungen, Wechselwirkungen, Einflüsse und Vergleiche. Andererseits verstellt allein das Methodenziel solche Bemühungen. Es ist schließlich darauf ausgerichtet Atemaussetzer zu reduzieren und wenn das gelingt muss es der  Gesundheit selbst dann zuträglich sein, wenn dies durch Überdruckatmung erreicht wird. Dass es aber eine Überdruckatmung ohne Nebenwirkungen nicht geben kann, erörtern wir in den folgenden Kapiteln.

Unter Ausblendung gesundheitlicher Nebenwirkungen werden immerhin Anwendungsstörungen beschrieben:

  • Störungen des Schlafes durch Geräusche des CPAP Kompressors
  • Hautirritationen, Druckstellen und Beklemmungsgefühle durch die Atemmaske
  • Mundtrockenheit, Druckgefühl im Mittelohr, Kopfschmerzen, beeinträchtigtes Hören
  • Notwendige Erhöhung des maschinellen Atemdrucks

CPAP – Hilfe mit erhöhtem Sterberisiko?

Aussagen, dass frühzeitige PAP-Therapien vor lebensbedrohende Erkrankungen von Herz, Kreislauf und Gehirn schützen, leiten sich ab aus wenig potenten Studien, scheinbar plausiblen Erklärungen, herstellerfinanzierten Publikationen, sowie Akklamationen von unkritischen Experten und Anwendern. Diesen Aussagen fehlen relevante wissenschaftliche Beweise. Sie folgen einzig und allein einer scheinbaren Logik: Wer nachts unbeobachtet zu wenig atmet und seine Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, muss dem Ende nah sein! Wehe dem, der das nicht glaubt oder dem widerspricht!

Zusammenfassende Auswertungen neuerer wissenschaftlicher Studien, an denen erstmalig mehrere tausend Patienten ( insgesamt ca. 10 000) teilnahmen und die unter Leitung renommierter Wissenschaftler in verschiedenen Ländern durchgeführt wurden, können die scheinbar plausible, segensreichen Wirkungen der Überdruckatmung nicht bestätigen. Untersucht wurden 2717 Patienten aus 89 Forschungszentren in sieben Ländern. Bei allen bestand ein Schlaf-Apnoe-Syndrom und Vorerkrankungen wie koronare Herzkrankheiten, Schlaganfälle oder andere zerebrovaskuläre Pathologien. Es zeigte sich, dass die Häufigkeit von Herzinfarkten, Hirninfarkten, Herzinsuffizienz und Todesfällen in den Gruppen die Geräte zur Überdruckatmung anwendeten, sich nicht reduzierte, sondern sogar anstieg.

Durch Anwendung eines Gerätes für adaptive Servoventilation, das hauptsächlich bei Patienten mit Cheyne-Stokes-Atmung angewendet wird und als technische Optimierung der PAP-Geräte gilt, erhöhte sich die Sterbequote signifikant, obwohl das Gerät die Anzahl der Atemaussetzer drastisch reduziert hatte. Als mögliche Ursache wägen die Forscher (Ulysses Magalang vom Wexner Medical Center, Columbus und Allan Pack von der Perelman Scool of Medicine in Philadelphia u.a.)  Komponenten der Beatmung, zum Beispiel den ständigen positiven Atemwegsdruck, den das Gerät erzeugt. Auch die Autoren der Jama Studie (2017), die sich immerhin auf 7266 Patienten stützt, konnten keine Reduzierung von Risiken und Todeseintritt bei cardiovasculären Erkrankungen feststellen, egal ob die Patienten mit PAP Geräten versorgt waren oder nicht (Studie – JAMA July 11, 2017 Volume 318, Number 2).

Lebensgefahr für künstliche beatmete Patienten ist bekannt

Patienten mit akutem Lungenversagen (Acute Respiratory Distress Syndrome, kurz ARDS) werden künstlich beatmet, weil sie selbst nicht mehr im ausreichenden Maße atmen können und deshalb sterben würden. Die Entscheidung für die Maßnahme verbindet sich stets mit einem Konflikt: Einerseits stellt sich ein positiver Effekt ein, weil sich Atemwege und Lunge durch einen erhöhtem Atemdruck weiten. Somit wird die Voraussetzung für den lebenswichtigen Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxyd geschaffen. Andererseits schädigt der Beatmungsdruck aber die Lunge und das Lungengewebe reagiert mit Entzündungen als Abwehrreaktion. Die Anwendung endet daher häufig tödlich und auch Überlebende bleiben nicht ohne gravierende Folgeschäden.

Gleiches trifft nicht für die Überdruckatmung zu. Bei der künstlichen Beatmung übernimmt die Maschine die Atemaktivität. Dazu wird ein Schlauch unmittelbar in die Luftröhre eingeführt. Bei der Überdruckatmung hingegen kann der Patient eigenaktiv atmen. Im Schlaf kommt es aber wiederholt zu Verengungen der Atemwegsdurchgänge durch erschlafftes  Gewebe im Rachenraum. Der permanent angewandte Luftdruck soll das Gewebe aus den Atemwegen drücken (Luftschienung), damit Versperrungen vermeiden und dem Anwender ungehindertes Atmen ermöglichen.

Atemfunktion

Die Atmung des Menschen regelt den Gasaustausch in der Lunge. Von dort wird der  Sauerstoff an das Blut übergeben und zu den Körperzellen transportiert. Es besteht eine wechselseitige Kommunikation zwischen Gehirn und den Atmungsorganen über neuronale und endokrine Mechanismen.
Generiert wird die Atmung durch ein selbstregulierenden „Impulsgeber“ im Stammhirn und weiteren interagierenden Hirnregionen, welche die Mischungsverhältnisse der Atemluft prüfen,  Rhythmen koordinieren und anpassen. Diese Mechanismen reagieren sowohl auf körperliche als auch auf psychische Belastungswechsel und regeln die Spannungsaktivität der impulsgesteuerten Atemmuskulatur, wie Skalenusmuskeln (große Atemhilfsmuskeln), interkostale Muskeln (Zwischenrippenmuskeln)  und Zwerchfell. Bei der Einatmung koordiniert und spannt sich die Atemmuskulatur und dehnt einen Vakuumraum aus, der die Lunge im Körperinneren umgibt. Dadurch entsteht ein Sog auf das Lungengewebe und die Lunge entfaltet sich. Im Lungeninneren entsteht ein Unterdruck, der sich bis zu den oberen Atemwegen auswirkt und die Atemluft in die Lunge saugt (Inspiration).

Bei der Ausatmung (Expiration) ziehen elastische Fasern des Lungenparenchyms (Atemraum der Lunge) die Lunge – wiederum passiv – zusammen, sobald sich die Atemmuskulatur entspannt. Die verbrauchte Atemluft wird so aus der Lunge getrieben und ausgeatmet (Expiration).

Nebenwirkungen der Überdruckatmung

In der vorher beschriebenen weltweiten Studie über die Wirkung von PAP-Therapien stellen die Forscher fest, dass sich in der Gruppe der Patienten, die mit PAP-Geräten versorgt wurden, die Sterbequote erhöhte, obwohl sich die Zahl der Atemaussetzer reduziert hatten. Als Grund dafür vermuten die Wissenschaftler Einflüsse der Gerätebeatmung, zum Beispiel den ständigen positiven Atemwegsdruck.

Wir greifen solche Annahmen auf und versuchen bisher selten diskutierte Fakten und Zusammenhänge mit Vernunft und Logik wissenschaftlich zu betrachten.

Die Lunge besteht aus weichem, schwammartigen Gewebearten. Die Reaktionen zwischen ihrem Gewebe, den Luftströmungen und ihrer Flüssigkeit realisieren sich sensibel und kompliziert. Bis heute gibt es keine Messmethode, um Prozesse nachzuvollziehen, die sich auf der Lungenmikroebene ereignen.

Es muss angenommen werden, dass schon geringe Abweichungen die Lunge und das gesamte Atemsystem beeinflussen. Der Anatom und Entwicklungsbiologe Wilhelm Roux (1895) erklärte solche Zusammenhänge für alle menschlichen Systeme: Demnach haben jegliche funktionellen Einflüsse, und zwar unabhängig von Intensität und Organ, stets auch qualitative und quantitative Folgen.

Die Überdruckatmung trifft auf das angeborene lebenswichtige Basismuster der Atmung, was vom ersten bis zum letzten Atemzug erhalten bleibt. Bei Anwendung der Überdruckatmung ordnet sich das gewohnte Atemmuster der Technik unter. Das fordert folgende gravierende Umstellungen:

  1. Der Prozess der Einatmung wird durch permanent anliegenden Luftdruck assistiert und die Ausatmung richtet sich mit erhöhtem Aufwand gegen den künstlich erzeugten Luftstrom. Diese veränderten unnatürlichen Druckverhältnisse können das filigrane, sensible Gewebe der Lunge schädigen. Die eigenaktive Atmung gewöhnt sich an die Atmungserleichterung und reduziert ihre Aktivität. Der technische Atemandruck muss entsprechend erhöht werden. Die Gefahr für Lungenschäden weitet sich nochmals aus.
  2. Ein- und Ausatmung verlaufen genau gegensätzlich zur physiologischen Atmung. Bei der Einatmung wird die Atemluft in die Atemwege gedrückt, statt angesaugt und die Ausatmung erfolgt gegen einströmende Luft, statt widerstandsfrei auszufließen.
  3. Die Umstellung des physiologischen Atmungsprozesses bildet ein neues Reiz-/Reaktionsmuster aus und irritiert das polysynaptische Reflexgeschehen des komplexen Atemmechanismus – auch Fernwirkungen über Rezeptoren in der Nase und die Riechfunktion.
  4. Durch veränderte Informationsreize auf das Atemsystem stellen sich Funktionsabläufe im Gehirn um. Produktion und Interaktion der Neuromodulatoren und der darauf bezogenen Rezeptoren verändern sich. Wie sich das auswirkt ist unklar. Sicher ist aber, dass die Atmung die wesentliche Voraussetzung für den Hirnstoffwechsel ist und die Bildung von Botenstoffen unterhält. Reizumstellungen hängen vom Grad der Intensität und damit einhergehender reaktiver Folgen ab. Sind sie zu groß, können sie die Ausbildung neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz, Alzheimer, Morbus Parkinson etc. unterstützen.

Resümee zu Gefahren der Überdruckatmung

Die Ergebnisse der bisher größten Studien (ca. 10.000 Patienten) zeigen, dass die Anwendung von PAP-Geräten zwar Atemaussetzer reduzieren kann, aber trotzdem mehr PAP versorgte Patienten gestorben sind als in den unversorgten Vergleichsgruppen. Insofern sind der Therapie mehr schädigende, als positive Einflüsse zu unterstellen. Die Annahme, dass Menschen mit Atemaussetzern durch Überdruckatmung ihre Gesundheit verbessern, kehrt sich ins Gegenteil um. Unter Berücksichtigung der von uns beschriebenen objektiv bestehenden Wirkungen, sowie der bekannten fatalen Reaktionen auf künstliche Beatmung, ist dies eine logische Konsequenz. Die ungeheure Vielzahl der Geräteverordnungen ist demnach nicht nur unberechtigt, sondern sogar gefährlich. Es ist aber zu erwarten, dass sich das aufgebauschte Lobbysystem aus Industrie, Schlaflaboren und Epigonen der Therapie sich gegenüber solchen Auswirkungen als resistent erweist.

Ursächliche Behandlung – Neurophysiologische FaceFormer Therapie

Ein biologisch funktionierendes Atemverhalten (gewohnheitsmäßige Nasenatmung statt Mundatmung), Mundschluss, Zungenspannung, koordinierte Muskelspannungen und Muskelkettenfunktionen im Nasen- Mund- und Rachenraum sind Voraussetzungen für ungehindertes gesundes Atmen bei Tag und Nacht. Falsches Verhalten in einem oder in mehreren Segmenten können weder durch Einsicht noch durch gute Vorsätze positiv verändert werden. Auch Nasensprays können das falsche Atemverhalten nicht ändern, zerstören aber das filigrane Abwehrsystem der Nasenschleimhaut nachhaltig. Letztlich stehen auch noch chirurgische Operationen und Hilfsgeräte zur Wahl. Chirurgische Eingriffe bergen allerdings stets zusätzliche Risiken, können gewohntes fehlerhaftes Verhalten ebenso wenig umstellen und sind ohne Erfolgsgarantie. Geräte haben lediglich stützende Eigenschaften. Sie verschlechtern damit die körpereigenen Fähigkeiten und schaffen eine dauernde Abhängigkeit.

Gestörte Atemfunktionen, wie auch nächtliche Atemaussetzer, können ausschließlich  durch neurophysiologische Übungsbehandlungen korrigiert und langfristig stabilisiert werden. Trainiert werden komplizierte Koordinationsmechanismen mit Elementen wie Haltungs-, Spannungs- und Bewegungsmuster im Mund-/ Rachenraum und in den Atemwegen, ausgewogene Kopfhaltung sowie ein gewohnheitsmäßig korrektes Atemverhalten. In Anlehnung an Erkenntnisse der modernen Neurowissenschaften wurde dafür die FaceFormer Trainings-Therapie entwickelt. Sie wird heute weltweit angewendet.
Mit dem FaceFormer werden über einen begrenzten Zeitraum regelmäßig identische Übungen trainiert. Sobald sich ein widerstandsfreies Atmen durch die Nase automatisiert hat, kann das Programm abgeschlossen werden. Das neu Gelernte bleibt langlebig erhalten: Die natürliche Atmung durch die Nase gelingt Tag und Nacht. Ein erfolgreiches Rezept zur Vorbeugung und Abschirmung von Krankheitserregern, gegen Allergien, Schnarchen, nächtliche Atemaussetzer und vieles mehr.


Bildquellen

  1. daveparker Every Breath You Take via photopin (license)
  2. Larry Page CPAP via photopin (license)


Allergien – Ein Teufelskreis von Ursachen und Wirkung

Von Allergien mit Auswirkungen auf die Atemwege sind häufig Menschen betroffen, die gewohnheitsmäßig durch den Mund atmen. Da sie das Filtersystem der Nasenwege, die Frontlinie gegen Krankheitserreger, nicht nutzen, fehlen ihnen notwendige Abwehrfunktionen.

Mundatmung ist die Folge einer behinderten Nasenatmung. Sie besteht meist von Kindheit an. Die Atemwege der Nase haben sich durch fehlende Atemflussanregung bereits frühzeitig eng eingestellt. Bei allergischen Reaktionen schwellen die Schleimhäute in den Nasenmuscheln zusätzlich an, wodurch sich die Atemwege nochmals verengen oder sogar verschließen. Mundatmung ist die unausweichliche Folge. So bildet sich ein Teufelskreis: Die gesundheitsschädliche Mundatmung ist sowohl Auslöser als auch Verstärker der Allergie. Bleibt sie weiter bestehen sind ständige Wiederholungen und Verschlimmerungen zu erwarten.

Überreaktion des Immunsystems

Das Robert Koch Instituts stellt fest, dass fast jeder Dritte in den letzten 12 Monaten von Allergie betroffen war. Im Frühjahr und Frühsommer ist vor allem der „Heuschnupfen“ weit verbreitet. Als Merkmale stellen sich allergische Reaktionen ein: Tränende Augen, Niesen, Schnupfen, Husten, Atemnot bis hin zu asthmatischen Anfällen oder einem allergischen Schock. Ausgelöst werden diese Reaktionen durch Pflanzenpollen aber auch durch Tierhaare, Hausstaub und vieles mehr. Ein angepasstes Immunsystem wehrt die Reize (Allergene) ohne spürbare Folgen ab. Das Immunsystem kann die Reize aber auch falsch interpretieren und überreagieren. Die Folgen sind allergische Reaktionen mit unterschiedlicher Ausprägung von Krankheitssymptomen.

Nasenatmung – Die Frontlinie des Abwehrsystems

Allergien, die sich auf die Atemwege auswirken, werden durch die eingeatmete Umgebungsluft ausgelöst. Der lebensnotwendige Sauerstoff kann entweder über den Mund oder die Nase zur Lunge gelangen. Obwohl beides funktioniert, ist es keineswegs egal, ob wir durch den Mund oder die Nase atmen. Ausschließlich die Nasenatmung kann nämlich für die notwendige Qualität der eingeatmeten Luft sorgen und auf natürliche Art und Weise krankheitsabwehrende Schutzfunktionen gewährleisten: Bei dem Weg durch die Nasengänge wird die Luft gereinigt, angewärmt und angefeuchtet. Viren, Bakterien, Pollen, und Staub verfangen sich im Nasenschleim und in mehr als 30.000 kleinen Fleischhärchen (Zilien) der Nasenmuscheln. Für die Krankmacher ist es schwierig, dieses Sicherheitssystem zu überwinden. Sind sie einmal eingefangen, können sie nicht mehr weiter in den Körper eindringen. Stattdessen werden sie wieder herausgeschnäuzt oder beim Schlucken in den Magen transportiert, wo sie von der Magensäure zerstört werden.

Mundatmung ist gefährlich

Mundatmung hat auf die Gesundheit unzähliger Menschen einen nachhaltig schädigenden Einfluss.

Die Atmung durch den Mund schadet unserer Gesundheit erheblich. Für viele Erkrankungen, die oft aufwändig mit medizintechnischen und medikamentösen Langzeitanwendungen behandelt werden, kann sie sogar die zentrale Ursache sein. Wird die Mundatmung nicht abgewöhnt und zu einer gewohnheitsmäßigen Nasenatmung umgestellt, verschlechtern sich gesundheitliche Probleme zunehmend.

Im Gegensatz zu den positiven Wirkungen der Nasenatmung gehen von der Mundatmung ausschließlich schädigenden Einflüsse aus. Menschen, die regelmäßig oder häufig durch den Mund atmen, fehlen wichtige Abwehrfunktionen zum Schutz ihrer Gesundheit. Krankheitserreger können ungehindert in Mund, Rachen und Lungen gelangen und sich über diesen Weg im gesamten Körper verteilen. Es reduziert sich außerdem die Sauerstoffversorgung im Blut und in den Körperzellen. Die Immunabwehr ist ständig geschwächt. Insgesamt sind Mundatmer daher wesentlich anfälliger für Krankheiten und von ihnen häufiger und stärker betroffen.

Die Nasenatmung kann nicht vor allen gesundheitlichen Probleme und Risiken schützen. Ohne routinemäßige Nasenatmung, fehlt aber eine der wichtigsten Voraussetzung, um Krankheiten abzuwehren. Mundatmung hingegen verursacht Krankheiten, hält sie langlebig aufrecht und verschlimmert sie.

Mundatmung wird selten bemerkt

Von der Mundatmung sind viele Menschen betroffen, ohne dass es ihnen bewusst ist. Nur wenige atmen ständig durch den offenen Mund. Den meisten gelingt zeitweise auch die Nasenatmung. Es bedarf aber nur geringer körperlicher Belastungen, um Atemnot zu spüren und die Atmung unbewusst an den Mund zu übergeben. Dadurch kann schneller mehr Luft eingeatmet und die Atemanforderung problemlos erfüllt werden. Mundatmer zeigen sich aber auch in unbeobachteten, unkontrollierten Momenten und vor allem im Schlaf. Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer sind typische Zeichen dieser Fehlatmung.

  • Offene Mundhaltung – auch leicht geöffneter Lippenspalt
  • Mundtrockenheit in der Nacht oder am Tage
  • Blockierte Nasenwege, häufige Anwendung von Nasensprays
  • Zahnfleischentzündung
  • Häufige Kariesbildung, früher Zahnverlust
  • Häufige Infektionskrankheiten
  • Allergien
  • Asthma
  • Hörbeeinträchtigungen
  • Schwindel
  • Schnarchen
  • Nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe)
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Stoffwechselstörungen

Was nicht hilft

Umstellung von Mundatmung auf eine biologische Nasenatmung gelingt weder durch Einsicht noch durch gute Vorsätze. Auch Nasensprays können das falsche Atemverhalten nicht ändern, zerstören aber das filigrane Abwehrsystem der Nasenschleimhaut nachhaltig. Letztlich stehen auch noch chirurgischen Operationen und Hilfsgeräte zur Wahl. Chirurgische Eingriffe bergen jedoch stets Risiken, können fehlerhaftes Verhalten ebenso wenig umstellen und sind ohne Erfolgsversprechen. Geräte haben lediglich stützende Eigenschaften. Sie verschlechtern die körpereigenen Fähigkeiten und schaffen eine dauernde Abhängigkeit.

FaceFormer Therapie – Der richtige Weg zur Nasenatmung

Voraussetzung für die richtige Atmung sind funktionierende Atemwegsdurchlässe, neue Haltungs-, Spannungs- und Bewegungsmuster im Mund- und Rachenraum, sowie ein gewohnheitsmäßig korrektes Atemverhalten. Zusammen handelt es sich um komplizierte Koordinationsmechanismen, die ausschließlich durch neurophysiologische Übungsprogramme erlernt werden können. In Anlehnung an Erkenntnisse der modernen Neurowissenschaften wurde dafür die FaceFormer Trainings-Therapie entwickelt. Sie wird heute weltweit angewendet.

Mit einem Trainingsgerät, dem FaceFormer, werden über einen begrenzten Zeitraum regelmäßig identische Übungen trainiert. Sobald sich ein widerstandsfreies Atmen durch die Nase automatisiert hat, kann das Training abgeschlossen werden. Das neu Gelernte bleibt langlebig erhalten: Die natürliche Atmung durch die Nase gelingt Tag und Nacht. Ein erfolgreiches Rezept zur Abschirmung von Krankheitserregern, gegen Allergien, Schnarchen, nächtliche Atemaussetzer und viele andere Erkrankungen. Außerdem ist die Methode ein Fitnesstraining für die  allgemeine Gesundheit und zur Leistungssteigerung.



Solidarität und Vernunft – Wichtige Waffen im Kampf gegen das Corona Virus

Wir befinden uns in einer historisch, nie da gewesenen Krise und der Ernst der Lage wird hoffentlich auch dem Letzten bewusst. Das Virus ist ein mächtiger unsichtbarer Feind, der sich gegen die gesamte Menschheit richtet. Schon jetzt hat er viele Menschen krank gemacht und umgebracht. So lange es uns nicht gelingt, es abzukapseln und mit medizinischen Waffen zu zerstören, werden weiterhin Menschen sterben. Auch Wirtschaft und Wohlstand  erleiden schwere Schäden.

Weltweit arbeiten wissenschaftliche Labore rund um die Uhr, um Testverfahren und wirksame Medikamente zu finden. Diese Art von Forschung kann uns aber nicht von heute auf morgen helfen. Sie benötigt viel Zeit für die Entwicklung und Erprobung neuer Produkte. Würden die bisher gesetzlich vorgeschrieben Entwicklungsschritte eingehalten, kämen wir auf ungefähr 5 Jahre bis zur Anwendung. Lediglich mit weit reichenden Ausnahmegenehmigungen ist es denkbar, dass geeignete Präparate schneller zur Verfügung stehen. In Zeiten größter Not wird dies von Seiten der Politik ermöglicht.

Aktuell werden Corona erkrankte Patienten mit medizinischen Maßnahmen versorgt, die lediglich darauf abzielen, die Auswirkungen von COVID 19 erträglicher zu machen. Einzig und allein das Immunsystem jedes infizierten Menschen gewinnt oder verliert den Kampf gegen das Virus. Während die Niederlage mit dem Tod endet, stellt sich bei positivem Ausgang wahrscheinlich eine Immunität gegen das Virus ein. Das bedeutet: Der Betroffene erkrankt kein zweites Mal an demselben Virus.
Die Krankheitszeichen, die sich durch das Virus einstellen, variieren sehr stark. So gibt es infizierte Menschen, die kaum etwas spüren oder wenig belastende Symptome haben. Bei anderen hingegen kommt es zu gravierenden Auswirkungen und bei ca. 1 %,  in anderen Ländern sogar bis zu 6% (Italien,  Spanien, England), zu einem tödlichen Ausgang.

Das Virus greift alle Altersgruppen an

Wenn mehr alte als junge Menschen an dem Virus versterben, steht dies nicht vorrangig im Einklang mit den Lebensjahren. Allerdings folgt das Alter unserer biologischen Uhr, deren Ablauf stets mit dem Tod endet. Die allgemeine Sterberate steigt bereits nach dem 55ten Lebensjahr überproportional und erhöht sich nach dem 75ten Lebensjahr dramatisch. Die Menschen sterben jedoch nicht an ihrem Lebensalter, sondern an Krankheiten, die sich im Alter zunehmend einstellen. Bei alten Menschen trifft das Virus somit auf Abwehrschwächen durch Vorerkrankungen, die das Überleben erschweren. Aber auch bei jüngeren Menschen kann dem Immunsystem bereits die notwendige Abwehrkraft fehlen, um sich erfolgreich gegen das Virus durchzusetzen. Deshalb finden wir in der jetzigen Krise ebenso Todesfälle in mittleren und jungen Altersgruppen.

Andere Meinungen zur Gefahreneinschätzung und Krisenbewältigung

Andere Meinungen, Szenarien und Verschwörungstheorien sind typisch in Krisenzeiten. Solange sie die Menschen nicht verunsichern und ihnen sachliche Begründungen zu Grunde liegen, sollten sie diskutiert und berücksichtigt werden. Auf einige Argumente wird folgend eingegangen:

  1. Die Reaktionen und Maßnahmen gegen das Corona Virus sind unbegründet und übertrieben.
    Virus ist nicht neu ?
     Das Virus existiert schon viele Jahre und Menschen sind bereits vorher, wie an anderen Grippeviren auch, daran erkrankt. Erst heute lägen geeignete Tests vor, um das Corona Virus in seiner Häufigkeit nachzuweisen. Allein das Wissen darum habe aktuell eine unbegründete Hysterie ausgelöst.
    Auch soll das Corona Virus die Sterblichkeitsquote keineswegs erhöht haben. Der Tod wäre bei den Menschen zur gleichen Zeit eingetreten, jetzt aber würde parallel zur ursprünglich todbringenden Krankheit das Virus festgestellt. Als alleinige Ursache fließt es nun in die Statistiken der epidemischen Entwicklung ein.
    Unsere Meinung!  Es ist richtig, dass Corona Viren auch schon früher nachgewiesen wurden. Allerdings handelt es sich jetzt um einen neuartigen Corona Virus, dessen Wirkungen keineswegs bekannt waren. Die Auswirkungen erkennen wir an der Infektionsgeschwindigkeit und den absoluten Zahlen der Toten. Man muss diese nicht einmal statistisch auswerten: Die Tatsache, dass in Oberitalien Militärlastwagen die Verstorbenen einsammeln, weil die Kapazitäten der Bestatter längst nicht mehr ausreichen, ist hinreichender Beweis.
  2. Luftverschmutzung als Ursache? Für die hohe Anzahl der registrierten Krankheitsfälle an bestimmten Orten der Welt, beispielsweise in Chinas Millionenmetropole Wuhan oder in der italienischen Lombardeiregion, soll die besondere Luftverschmutzung als Begründung herhalten. Sie belastet und schädigt die Lungen der Menschen erheblich, wodurch diese besonders krankheitsanfällig sind.
    Unsere Meinung: Für die hohe Anzahl der registrierten Krankheitsfälle an bestimmten Orten der Welt, beispielsweise in Chinas Millionenmetropole Wuhan oder in der italienischen Lombardeiregion, soll die besondere Luftverschmutzung als Begründung herhalten. Sie belastet und schädigt die Lungen der Menschen erheblich, wodurch diese besonders krankheitsanfällig sind.
  3. Kontrollierte Infizierung als Strategie? Die Strategie sieht vor, dass stabile gesunde Menschen sich kontrolliert infizieren. Die Folge wäre zwar ein sprunghafter Anstieg der Erkrankung aber auch eine sich relativ schnell ausbildende Immunisierung – Herdenimmunisierung. Menschen mit besonders hohem Risiko würden davon ausgenommen und in besondere Schutzmaßnahmen einbezogen. Insgesamt verkürzt sich dadurch der Krisenzeitraum erheblich und die wirtschaftlichen Folgen bleiben überschaubar.
    Unsere Meinung: Die Annahme scheint zunächst plausibel, kann allerdings völlig aus dem Ruder laufen. Beispielhaft ist die Ignoranz mit der einige Länder auf die  Krankheit reagiert haben. So lehnte der Premierminister Boris Johnson in England zunächst jegliche Schutzmaßnahmen gegen das Virus ab, weil er in der Infektionsausweitung kein Problem sah. Nur wenige Wochen später steht Großbritannien vor einem Desaster mit völlig überlasteter medizinischer Versorgung und über 200 Todesfällen. Eine strikte Ausgangssperre soll nun einen noch stärkere Infektionsanstieg aufhalten.

Wie geht es weiter?

Offensichtlich haben wir zu den jetzigen Entscheidungen der deutschen Regierung keine angemessenen Alternativen. Die für alle fremde und bedrohliche Situation, verlangt entschlossene und konsequente Reaktionen. Ob sie richtig oder falsch sind, kann sich ohnehin erst im Nachhinein beweisen. Angemessen ist erst einmal das, was die Lage entschärft. So können die verordneten Maßnahmen den Kollaps auf Intensivstationen vermeiden und Zeit schaffen für die Wissenschaft, um Tests, Impfstoffe und Medikamente zu erproben oder neu zu entwickeln. Außerdem wird Zeit benötigt, um möglichst viele Informationen auszuwerten, um gewählte Strategien zu optimieren. Vom Grundsatz her müssten dem jetzt eingeschlagene Weg so lange gefolgt werden, bis Infizierte wieder gesund sind und sich niemanden mehr ansteckt. Lediglich ein neuer Impfstoff oder wirksame Medikamente können dieses Szenario unterbrechen. Werden die gewohnten Alltagsabläufe nicht so lange ausgesetzt, bis die Ansteckungsgefahr auszuschließen ist, flammt die Epidemie von neuem auf und alles beginnt von vorne.
Zu bedenken sind auch die Auswirkungen auf die Gesellschaft und Wirtschaft, wenn das öffentliche Leben heruntergefahren wird. Zu lange Unterbrechungen können diese Systeme nicht verkraften. Die Virusbekämpfung würde mehr Schaden anrichten als das Virus selber. Bis zu einem gewissen Grad können Schäden jedoch aufgefangen werden und nach Krisen haben sich oft sogar fortschrittliche Entwicklungen und Zusammenhalt neu eingestellt.

Solidarität

Solidarität bedeutet dem Virus auszuweichen und niemanden anderen durch Unvernunft zu schädigen.

Wenn uns keine Medikamente zur Verfügung stehen, die das Virus abwehren, müssen wir alles dafür tun, die Rasanz der steigenden Infizierungen einzudämmen. Die Regierung hat daher Anweisungen und Verbote erlassen, die Empfehlungen ernsthafter, spezialisierter Wissenschaftler berücksichtigen. Medien und viele andere Multiplikatoren haben sie allerorts bekannt gemacht. Sie zu befolgen oder nicht, ist für viele Menschen die Grundlage für Leben oder Tod.

Hier sollen die bereits bekannten Maßnahmen nicht nochmals aufgeführt werden. Stattdessen möchten wir einige Anmerkungen machen, die ebenso im Sinne der Solidarität bedacht werden müssen:

  1. Kapazität des Internets: Für den Unterricht an Schulen und Universitäten, Behandlungen in medizinischen Einrichtungen, Vorträge, Videokonferenzen und fürs Home-Office wird das Internet, als unentbehrliche Technologie viel mehr in Anspruch genommen als jemals zuvor. Das Internet in Deutschland ist leider nur mittelmäßig entwickelt und die Kapazitäten geraten an ihre Grenzen. Downloads von Filmen, die von Anbietern wie Netflix, YouTube oder Amazon Prime auf den häuslichen Computer geladen werden,  schaffen eine erhebliche zusätzliche Netzbelastung. Man muss aber nicht auf seinen Film verzichten: Die Netzbelastung reduziert sich bis zum 4fachen, wenn der Film mit einer geringeren Qualitätsstufe heruntergeladen wird. Damit wird die Stabilität wichtiger Netzinteraktionen unterstützt.
  2. Hamsterkäufe: So viel einzukaufen, dass die eigene Speisekammer überfließt und das Toilettenpapier im Wohnzimmer gestapelt werden muss, ist nicht nur unsinnig, sondern auch gierig und unsolidarisch. Mitmenschen, die für die Allgemeinheit wichtige Aufgaben übernehmen und arbeiten müssen,  stehen deswegen im Supermarkt vor leeren Regalen. Es spricht vieles dafür, sich kleine Vorräte anzulegen, was übrigens auch von der Welt-Gesundheits-Organisation schon lange empfohlen wird. Ein Ausverkauf der Läden erklärt sich aber damit nicht. Nicht der fehlende Nachschub ist der Grund für die Engpässe, sondern die völlig überforderte Logistik der Warenanbieter. Unter Hamsterkäufen leidet die Allgemeinheit. Sie stehen im Widerspruch zur Solidarität und Vernunft.
  3. Atemmasken für alle: Eine Atemmaske bietet nur wenig Schutz für denjenigen, der sie trägt. Die Mitmenschen hingegen werden durch Atemmasken vor Viren und Bakterien geschützt, die vom Träger der Maske ausgehen. Solidarische und vernünftige Menschen tragen daher im nahen Kontakt mit anderen eine Atemmaske. Sie verhindert die Ausweitung der Viren. Wenn diese nicht zu beschaffen ist, fertigen Sie sich selbst eine an. Eine Anleitung und Schnittmuster erhalten Sie beispielsweise bei Naehtalente.de unter der Adresse https://naehtalente.de/atemschutz-naehen/.

Dr. Klaus Berndsen



Die Frontlinie der Luftwege

Nasenatmung kann nicht zuverlässig Viren (aktuell Corona V.) und andere schädliche Eindringlinge abwehren, sie erfüllt aber auf natürliche Art und Weise wichtige Schutzfunktionen. Menschen, die überwiegend durch den Mund, statt durch die Nase atmen, fehlt dieser Abwehrmechanismus. Sie haben daher nicht nur eine höhere Anfälligkeit für viele Erkrankungen, sondern sind von ihnen auch intensiver und häufiger betroffen.

FaceFormer Therapie trainiert Nasenatmung als natürliche Schutzfunktion

FaceFormer Therapie: Nasenatmung, die Frontlinie gegen Viren, Bakterien, Pollen und vieles mehr, was die Gesundheit angreift

Lebensnotwendiger Sauerstoff kann über den Mund oder die Nase zur Lunge gelangen. Obwohl beides funktioniert, ist es aber keineswegs egal, ob wir durch den Mund oder die Nase atmen. Ausschließlich die Nasenatmung kann nämlich für eine hohe Qualität der eingeatmeten Luft sorgen und auf natürliche Art und Weise krankheitsabwehrende Schutzfunktionen gewährleisten. Bei dem Weg durch die Nasengänge wird die Luft gereinigt, angewärmt und angefeuchtet. Viren, Bakterien, Pollen, und Staub verfangen sich im Nasenschleim und in mehr als 30 000 kleinen Fleischhärchen der Nasenmuscheln, wodurch sich ihr Eindringen in den Körper erheblich erschwert. Aus der Nase werden sie herausgeschnäuzt oder beim Schlucken in den Magen transportiert, wo sie von der Magensäure zerstört werden.

Viel weniger bekannt, aber ebenso Einflussreich auf die Gesundheit, sind die Wirkungen der  Nasenatmung auf Gehirn und Nervensystem: Der enge Zusammenhang von Nasenatmung und Riechen spielt dabei eine Rolle. Das Riechen gelingt uns über den so genannten Riechkolben, der ein Teil oder Ausstülpung des Gehirns ist und bis in die obere Nase hineinreicht. Über ihn und auch über Fernwirkungen der Nase werden Einflüsse, die unser Immunsystem stabilisieren und Krankheiten abwehren, ständig aufrechterhalten.

Mundatmung ist gefährlich

Im Gegensatz zu den positiven Wirkungen der Nasenatmung gehen von der Mundatmung ausschließlich schädigenden Einflüsse aus. Menschen, die regelmäßig oder häufig durch den Mund atmen, fehlen wichtige Abwehrfunktionen zum Schutz ihrer Gesundheit. Krankheitserreger können ungehindert in Mund, Rachen und Lungen gelangen und sich über diesen Weg im gesamten Körper verteilen. Es reduziert sich außerdem messbar die Sauerstoffversorgung im Blut und in den Körperzellen. Die Immunabwehr ist ständig geschwächt. Insgesamt sind Mundatmer daher häufiger und mit stärkeren Ausprägungen von Krankheiten betroffen.

Bin ich Mundatmer? Einzelne Merkmal erkennen

Von der Mundatmung sind viele Menschen betroffen, ohne dass es ihnen bewusst ist. Oft können die Betroffenen zwar durch die Nase atmen, ändern aber ihre Atmung schon bei geringen Belastungen und vor allen Dingen im Schlaf.

  • Offene Mundhaltung – auch leicht geöffneter Lippenspalt
  • Wechsel von Nasen zur Mundatmung bei geringer Belastung
  • Mundtrockenheit in der Nacht oder am Tage
  • Blockierte Nasenwege
  • Zahnfleischentzündung
  • Häufige Kariesbildung, früher Zahnverlust
  • Häufige Infektionskrankheiten
  • Allergien
  • Asthma
  • Hörbeeinträchtigungen
  • Schwindel
  • Schnarchen
  • nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe)
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Stoffwechselstörungen

Mögliche Erkrankungen

Mit hoher Wahrscheinlich stehen viele Erkrankungen in ursächlicher Verbindung mit der Mundatmung. Solche Zusammenhänge zwischen Ursachen und Krankheitszeichen (Symptomen) werden jedoch selten erkannt. Bleiben aber die Ursachen einer Krankheit bestehen und werden lediglich Symptome behandelt, können Auswirkungen einer Krankheit abgeschwächt aber nicht beseitigt werden.
Da die Mundatmung in den meisten Fällen schon seit früher Kindheit besteht, wirken sich auch die Folgen schon in jungen Jahren aus. Häufige Infektionskrankheiten, Störungen bei der Sprachentwicklung, falsche Lautbildung, Mittelohrentzündungen, Nasenpolypen, Fehlstellungen der Zähne und vieles mehr sind typische Zeichen dafür.
Erwachsene haben häufig chronische Erkrankungen, frühe Hörstörungen, Tinnitus, Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer, Probleme mit Aufbiss, Kiefergelenken und Schmerzen.im Gesichts-, Kopf-, Nacken- und Rückenregionen. Hirnforscher haben auch Auswirkungen auf Denk- und Konzentrationsleistungen festgestellt und es werden sogar Verbindung zur Entstehung von Demenz, Entzündungskrankheiten und Karzinombildung im Körper vermutet.

FaceFormer Übungstherapie schafft Abhilfe

Abgewöhnen kann man sich die schädliche Atmung weder durch gute Vorsätze noch durch Anwendung von Mundschutz, zukleben oder zubinden des Mundes. Auch Operationen verändern sie nicht und haben oft schädliche Folgen für das gesamte Funktionssystem von Nase, Mund und Rachen.

Durch die Nase atmenDie Mundatmung ist ein gelerntes und langjähriges gewohntes Verhalten. Durch unzureichende Nutzung der Nase haben sich notwendige Fähigkeiten nicht hinreichend ausgebildet oder sind verkümmert. Ständige, meist jahrelang anhaltende Bemühungen diesen Zustand durch Anwendung von Nasensprays oder Nasenspülungen zu verbessern, bleiben erfolglos. Auch viele beworbene Atemtechniken schaffen keine Abhilfe, weil sie entscheidende biologische Orientierung vernachlässigen. Unter anderem empfehlen sie Atemwegswechsel bei der Ein- und Ausatmung. Sie erreichen damit weder eine Verbesserung der Atemwege, noch eine Umstellung auf richtiges Atemverhalten.

Notwendige Umstellungen zu einer funktionierenden, automatisierten Nasenatmung lassen sich ausschließlich durch neurophysiologische Übungsprogramme erreichen. Speziell dafür und für die Einstellung ebenso wichtiger Haltungs- und Bewegungsmuster im Mund- und Rachenraum, wurde die FaceFormer Trainings-Therapie entwickelt, die sich weltweit verbreitet hat. Mit einem Übungsgerät, dem FaceFormer, wird über einen vorgegebenen Zeitraum regelmäßig trainiert. Wenn sich dadurch ein widerstandsfreies Atmen durch die Nase eingestellt hat und das Atemverhalten umgestellt ist, wird das neu Gelernte – auch ohne Training – langlebig korrekt beibehalten. Die natürliche Atmung durch die Nase gelingt Tag und Nacht. Ein erfolgreiches Rezept zur Abschirmung von Krankheitserregern, gegen Allergien, Schnarchen, nächtliche Atemaussetzer, viele andere Erkrankungen. Außerdem Fitnesstraining für die allgemeine Gesundheit und zur Leistungssteigerung.


Frontlinie der Luftwege

Der erste Teil unserer Beitragsreihe behandelt den Einfluss von Mundatmung auf die Infektion mit Viren und Bakterien. Natürliche Nasenatmung verbessert den Schutz vor Ansteckung bedeutend.



Nasenatmung – Natürlicher Schutz vor Ansteckung

Mundatmung macht krank: Von der Ansteckung über die Atemwege sind Menschen, die oft oder dauernd durch den Mund atmen besonders häufig und stärker betroffen als Nasenatmer.

Funktionierende Nasenatmung ist wichtig!

Ein- und Ausatmung durch die Nase, und zwar am Tage und auch im Schlaf, ist der natürliche Schutz gegen viele Krankheiten. Durch die Schleimhäute der Nasenmuscheln geführte Atemluft wird gereinigt, angewärmt und angefeuchtet. Diese Funktionen und Anregungen des Nasen-Nervensystems unterstützen Immunreaktionen: Viren, Bakterien, Pollen oder Sporen werden abgewehrt und im Nasenschleim gebunden. Dieser wird ausgeschnäuzt oder verschluckt, wobei Krankheitserreger von der Magensäure zerstört werden.
Bei Mundatmern steht dieses Abwehrsystem nicht zur Verfügung und Krankheitserreger haben freien Eintritt in Mund, Rachen und zu den Atemwegen.

Mundatmung wird oft nicht erkannt

Sehr viele Menschen sind Mundatmer, ohne dass es ihnen bewusst ist. Die Betroffenen können zwar kurze Zeit auch durch die Nase atmen, wechseln aber bei geringen Belastungen und im Schlaf zurück zur Mundatmung.

Durch FaceFormer Methode zur Nasenatmung

Gute Vorsätze reichen nicht aus, um sich die schädliche Mundatmung abzugewöhnen und auch Pillen und Operationen führen nicht zu neuen Gewohnheiten. Für die Umstellung zur konsequenten Nasenatmung eignen sich ausschließlich Übungsprogramme, speziell die FaceFormer Methode. Sie wird so lange regelmäßig angewendet, bis die Nasenatmung problemlos funktioniert und automatisiert ist. Der mit dem Trainingsprogramm geringe und zeitlich begrenzte Aufwand lohnt sich. Das einmal Erreichte bleibt langlebig erhalten. Es verbessern sich die Luftdurchlässe der Nase und die natürliche Atmung gelingt auch im Schlaf. Ein erfolgreiches Konzept gegen Ansteckung, Allergien, Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer, aber auch gegen zahlreiche andere Erkrankungen.

Informationen zum Corona Virus

Herkunft

Der Corona Virus mit dem Krankheitsnamen SARS-CoV-2 kann Erkältungsinfekte und auch schwere Atembeschwerden und Lungenentzündung verursachen. Der Virus ist wahrscheinlich von Tieren auf Menschen übertragen worden und diese stecken damit auch andere Menschen an.

Übertragungsweg

Die Übertragung erfolgt über feine flüssige Absonderungen aus den Mund- Nasen- Atemwegen, aber auch durch Kontakt mit Metall, Glas oder Kunststoff, wo abgelagerte Viren bis zu neun Tagen aktiv bleiben können. Eine wirksame Therapie gegen die Krankheit gibt es bisher nicht. Etwa 2 % der Erkrankten sterben. Zum Vergleich starben an dem SARS-Virus im Jahre 2002/2003 rund zehn Prozent und bei der Grippewelle im Jahr 2017/2018 etwa 0,1 %.

Vor Ansteckung schützen

  • Möglichst von großen Menschenansammlungen fernhalten
  • Häufiges Händewaschen und gegebenenfalls Desinfektionsmittel verwenden
  • Abstand zu Erkrankten halten
  • Optimale Nasenatmung trainieren – FaceFormer Methode
  • Abschirmen von Husten und Niesen, am Besten in die Ellenbeuge
  • Bei Verdacht der Ansteckung Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen
  • Zum zusätzlichen Schutz anderer Atemmaske tragen

Natürlicher Schutz vor Ansteckung

Erfahren Sie im zweiten Teil unserer Beitragsreihe mehr über schädliche Mundatmung und Umstellung auf gesunde Nasenatmung.



FaceFormer Therapie – Ursächlich gegen viele Symptome

FaceFormer Therapie korrigiert die Störungen dominanter Basisfunktionen. Sie beseitigt die Ursachen von Symptomen gesundheitlicher Probleme – Ursachenbehandlung.

Der Gegensatz zur Ursachenbehandlung ist die Symptombehandlung. Symptombehandlungen sind in der Medizin heute verbreitet, weil die Zusammenhänge zu den Ursachen gesundheitlicher Probleme nicht gesehen werden. Symptome sind lediglich die Auswirkungen eines ursächlichen Problems. Allein die Ursachentherapie ist der Königsweg in der Behandlung von Krankheiten, Symptombehandlung sind nachgeordnete Notlösungen.

Einige Beispiele für Symptombehandlungen

Schlaflabore schießen wie Pilze aus dem Boden, um Symptome wie Schnarchen und Atemaussetzer aufzuspüren und ihre Ausprägungen mit Maschinen oder gefährlichen und meist wenig erfolgreichen Operationen, zu reduzieren. Die Ursachen für Atemaussetzer bleiben bei Therapien mit technischen Hilfen ein Leben lang erhalten. Die Anwendung der „Krücken“ kann lediglich die Symptome vorübergehend reduzieren. Ohne diese Hilfen stellen sie sich die Symptome unmittelbar wieder ein oder treten sogar verstärkt auf.

CMD, eine Modediagnose, die häufig mit Zähneknirschen beginnt, sich aber oft erst durch die Behandlung mit Aufbissschienen und Beschleifen der Zähne zu einer handfesten Schmerzproblematik ausbildet. Es passen sich nicht die Schienen (Krücken) an das Organ an, sondern das Organsystem an die Krücke. Durch diese unnatürliche Einflussnahme stellen sich „krückenbezogene Fehlanpassungen“ und bei dauerhafter Anwendung sogar Verschlechterungen ein.

Schiefe Zähne und Kieferverformungen, werden im Kindes- oder Jugendalter mit Klammern und Drähten korrigiert, um nach Abschluss der Behandlung doch wieder schief zu werden und sogar Veränderungen von Muskelfunktionen herbeizuführen, die einige Jahre später große Probleme bereiten können.

Tinnitus und Schwindel, denen rein experimentell, mit Infusionen oder Tabletten, mit Tongeneratoren und mit autogenem Training begegnet wird, verbleiben trotzdem oder werden schließlich allein durch die „Zeit“ geheilt.

Nicht selten sind es die symptomatischen Behandlungen, die mehr Probleme hervorbringen als vorher bestanden, weil ihnen jeglicher Bezug zu den Krankheitsursachen fehlt.

Spezialistentum in der Medizin

Das Spezialistentum in der Medizin ermöglicht es kaum, die scheinbar stark abweichenden Zusammenhänge zu erkennen, die unter Beobachtung anderer medizinischer Disziplinen stehen: Der Orthopäde betrachtet keine schiefen Zähne oder ein schlaffes Gaumensegel; der HNO-Arzt keine Körperstatik und der Lungenarzt keine Ohrprobleme. Auffälligkeiten, die der Arzt mit seiner eigenen Fachkenntnis findet, behandelt er. Begleitende Zeichen, welche die so wichtigen Kausalbeziehungen (Ursachen) deutlich machen würden, bleiben aber unbemerkt.

Die FaceFormer Therapie verfolgt einen besonderen Ansatz

Das Ziel der FaceFormer Therapie ist es, Ursachen eines Syndroms (Cranio-Cervicales-Dysfunktions-Syndrom) zu korrigieren. Syndrom bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Ursachen – speziell Fehlfunktionen – gefunden und behandelt werden, die individuelle Krankheitszeichen (Symptome) hervorbringen.

Frühe Fehlfunktionen verursachen lebenslange gesundheitliche Störungen

Symptome in Folge von Funktionsstörungen sind bei jedem Betroffenen anderer Art und anderer Ausprägung. Beschwerden, die von Patienten erstmalig ernst genommen werden, z.B. Tinnitus, Schwindel, Kiefergelenkschmerzen oder Atemaussetzer, werden in der Regel durch das „schwächste Glied einer Funktionskette“ ausgelöst. Lange zuvor, meist schon in früher Kindheit, haben sich aber bereits Auswirkungen der Fehlfunktionen als Störungen präsentiert: Die Entwicklung von Zahn- und Kieferfehlstellungen, häufige Mittelohrentzündungen, Erkältungen und Nasenpolypen bei Kindern sind einige markante Beispiele dafür. Im späteren Leben sind es Ohr-, bzw. Hörprobleme (Geräuschempfindlichkeit, Hörsturz, Tinnitus, klaffende Tuben), Schwindel, Nackenverspannung, Schmerzen, Schnarchen, Schlafapnoe und andere gesundheitliche Probleme mehr, die durch Störungen verursacht werden, die nur sehr selten beachtet werden.

Bei genauer Befragung und Untersuchung stellt man aber fest, dass die Patienten in unterschiedlichen Lebensphasen mit solchen Problemen immer wieder zu tun hatten. Die Verbindung zu ihren akuten Problemen wurden aber nie bedacht. (Wir werden in späteren Newslettern noch verschiedene Funktionszusammenhänge erklären, die spezielle Symptome hervorbringen.)

Funktionsraum Mund - Plakat zum Craniocervikalen Dysfunktions Syndrom

Das Info-Plakat „Funktionsraum Mund“ zum Cranio Cervikalen Dysfunktions Syndrom ist zusammen mit anderen Materialien im Dr. Berndsen Shop erhältlich.

Die FaceFormer Therapie konzentriert sich auf die beiden lebenswichtigsten Funktionssysteme: Die Atmung und das Schlucken. Störungen dieser Funktionen verursachen zahlreiche Erkrankungen, die sich in unterschiedlichen Symptomen äußern. Durch die FaceFormer Therapie erfolgt die Korrektur und die biologische Stabilisierung des Systems und die Beseitigung des Syndroms.

Atmen und Schlucken, natürlich tun wir beides ständig, andernfalls würden wir nicht mehr leben. Es ist daher auch schwierig nachzuvollziehen, warum diese selbstverständlichen, von Geburt an automatisch ablaufenden Funktionen, so gestört sein können, dass sie oft schon in früher Kindheit und folgend immer wieder im Leben, für Abweichungen und gesundheitliche Probleme sorgen. Die Erklärung dafür ist, dass Fehlbewegungen und Haltungen entweder bereits angeboren oder durch äußere, meist frühkindliche Einflüsse, erworben sein können. Es bilden sich Fehlfunktionen aus, mit denen das Organsystem sein Funktionsziel (Schlucken, Atmen) nur über kompensatorische Anpassungen (Ausweichbewegungen) erreichen kann. Durch den sich ständig wiederholenden identischen Ablauf von Haltungs- und Bewegungsmustern werden diese gelernt und im Bewegungsgedächtnis des Menschen gespeichert. Dabei spielt es keine Rolle, ob dem Gedächtnis etwas falsch oder richtig angeboten wird. Während biologische Funktionen keine Störungen verursachen, nehmen gelernte Fehlbewegung und Fehlfunktionen früher oder später negativen Einfluss auf das komplexe Funktionssystem und verursachen individuell variierende, negative Reaktionen in unterschiedlichen Segmenten. Eine Umstellung auf korrekte Funktionsabläufe ist ohne eine gezielte Übungsbehandlung – FaceFormer Therapie – nicht möglich.

Beispiele

Mit offenem Mund schlafendes KindAn einem einfachen Beispiel verdeutliche ich solche Zusammenhänge:
Jedem ist klar, dass Schnarchen und Atemaussetzer Ereignisse sind, die im Zusammenhang mit der Atmung auftreten. Die Atmung ist unsere wichtigste Überlebensfunktion und kann sowohl durch den Mund als auch durch die Nase erfolgen. Beide Atemwege können erfolgreich unsere Lunge und weiter unseren gesamten Körper mit dem lebenswichtigen Atemgas (Sauerstoff, Stickstoff, Edelgase) versorgen. Mundatmung ist allerdings eine schlechte Alternative. Sie führt einerseits dazu, dass der Betroffene nachts schnarcht oder seine Atmung oft über mehrere Sekunden aussetzen kann und ist andererseits auch Ursache für zahlreiche andere gesundheitliche Angriffe und sogar degenerative, lebensgefährliche Krankheiten (siehe mein Artikel Mundatmung). Es ist deshalb plausibel und konsequent, die Ursache für die Mundatmung abzugewöhnen, statt die Betroffenen spontan mit Atemmasken zu versorgen. Das ist allerdings leichter gesagt, als getan: Der gute Vorsatz durch die Nase zu atmen reicht nämlich nicht aus, um eine lange bestehende unbewusste Gewohnheit durch ein neues automatisiertes Verhalten zu ersetzen. Wie jegliches Verhaltens- und Bewegungslernen, erfordert dies ein Übungsprogramm, was über einen längeren Zeitraum regelmäßig mit dem Trainingsgerät FaceFormer durchgeführt wird. Alternativen dazu sind nicht denkbar.

Zunächst optimiert sich die Luftdurchlässigkeit der Nase, eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Nasenatmung funktioniert und angewöhnt werden kann. Zusätzlich werden dazu aber auch andere wichtige Funktionen, wie Zungenhaltung, Zungenbewegung beim Schlucken und die Kopfbalance, benötigt. Sie sind ebenfalls Inhalt des FaceFormer Trainingsprogramms. Erst, wenn der Mund nachts geschlossen bleibt und die Nasenatmung Tag und Nacht sicher realisiert wird, kann das Übungsprogramm abgeschlossen werden. Die Ursache der Atemstörung ist beseitigt, der Anwender benötigt künftig keinerlei Hilfsmittel, um den Zustand stabil zu halten.

Wie andere Abweichungen, sind auch Schnarchen und Schlafapnoe lediglich Symptome einer Grundstörung. Ist diese korrigiert, stellt sich nicht nur die gesunde ruhige Atemfunktionen ein, sondern es bilden sich parallel dazu auch andere Symptome zurück.

Zusammenfassung

Merkmale der FaceFormer Therapie

  1. Ursachenbehandlung
  2. Korrektur elementarer Basisfunktionen des „Funktionsraums Mund“ – Atmen und Schlucken – mit Rückbildung dadurch verursachter Symptome (Cranio-Cervicales-Dysfunktions-Syndrom)
  3. Übungstherapie auf neurowissenschaftlicher Basis (Hirnforschung)
  4. Lernpsychologische Komponente: Verlernen falscher und Prägung neuer biologischer Bewegungsmuster
  5. Neurobiologische Komponente: Anregung von Hirnnervenfunktionen und Bildung von Hirnbotenstoffen

 



CMD – Im Irrgarten des Spezialistentums

Schmerzen in der Kaumuskulatur, den Kiefergelenken, Zähneknirschen …

Was ist CMD – Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion

CMD ist ein Fachbegriff für Beschwerden im Kausystem: Schmerzen in den Kiefergelenken, der Kaumuskulatur, Probleme bei der Mundöffnung, angeblich falscher Aufbiss, Zähneknirschen und auch Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, Tinnitus, Schwindel, Schluckbeschwerden. Ja, Schmerzen von oben bis unten, werden oft der Modediagnose CMD zugeordnet.

Cranium = Schädel
Mandibula = Unterkiefer
Dysfunktion = Funktionsstörung

Die Ursachen des Problems sind jedoch nicht so eindeutig, wie sie mancher Spezialist zu erkennen glaubt und nicht selten verfehlt die Behandlung ihr Ziel und wäre besser nicht erfolgt.

Eine wahre CMD-Geschichte mit fatalem Verlauf

Sein Zähneknirschen störte den 35jährigen Rafael aus Berlin und was lag näher, als die Lösung des Problems seinem Zahnarzt zu überlassen. Schon in der ersten Sitzung wurde die angebliche Wurzel des Übels erkannt: Beschleifen der Zähne und eine Aufbissschiene sollen die Passform des Bisses und die Balance der Muskeln korrigieren. Rafaels Problem verstärkt sich allerdings nach der Behandlung. Jetzt empfindet er sogar Schmerzen in der Kaumuskulatur. Als kritischer Patient suchte er die berühmte zweite Meinung. Der neue Spezialist passte die Zähne nochmals an und tauscht die erstgefertigte, angeblich falsche Schiene, gegen eine neue. Leider wieder erfolglos. Auf der Suche nach dem großen Weisen und getrieben von Schmerz beginnt für Rafael nun eine 3jährige Odyssee. Sie führt aus Deutschland heraus zu internationalen Spezialisten in die USA, nach Israel, in die Schweiz und nach Österreich. Nach 3 Jahren verfügt Rafael über mehr als 60 verschiedene Aufbissschienen, 8 angepasste Schuheinlagen und umfassende physiotherapeutische Erfahrung. Unzählige negative Erlebnisse im Dschungel der Zahn- und Schienentherapie sowie Rechnungen in sechsstelliger Höhe hatten zur Folge, dass ihm im Mund nur noch wenige rudimentäre Zahnstümpfen verblieben sind und er über Schmerzen im gesamten Körper klagt. Wie nicht selten nach solchen Torturen, wurde auch Rafael zur berühmten Ausnahme, bei dem alle Mühen versagen. Seine erfolglosen Experten geben ihm am Ende den Rat, sich abseits von ihrer Kunst, in einer psychiatrischen Klinik behandeln zu lassen.

Irrwege der Methoden

Viele Betroffene, die Probleme wie Rafael haben, reisen zwar nicht um die Welt, machen aber in ihren Kreisen ähnliche Erfahrungen. Bei CMD Patienten wird nach wie vor in die gesunde unwiederbringliche Zahnsubstanz eingegriffen und mit Schienen experimentiert. Diese passiven Anwendungen sind aber kaum geeignet, um Fehlbewegungen und Fehlfunktionen positiv umzustellen. Auch in der Orthopädie wurde lange Zeit geschient und gestützt. Heute wird dies von den zugeordneten Fachärzten nur noch selten akzeptiert. Angepasstes Training hat die alten Methoden abgelöst. Der Patient wird aktiv an seiner Genesung beteiligt und erreicht so sein angestrebtes Ziel.
In der CMD-Therapie werden solche Erkenntnisse kaum bedacht. Selbst die unmissverständlichen Forschungsergebnisse anerkannter Wissenschaftler, die erklären, dass Aufbeißen bei CMD gar keine ursächliche Rolle spielt, nehmen wenig Einfluss auf die Behandlungen. Eine Pressemitteilung zu neuen Leitlinien für Zahnärzte könnte allerdings künftig das tradierte Denken und Vorgehen angreifen. Sie offenbart, dass es keine Therapie gegen Bruxismus (Zähneknirschen), dem Hauptmerkmal der CMD, gibt. Nach wie vor steht die Bisskorrektur bei den meist selbsternannten CMD Spezialisten hoch im Kurs. Den Abweichungen von Zahnpassungen und Kiefergelenkbewegungen wird sogar mit der Privatleistung elektronischer Messsysteme nachgestellt. Dies mag zwar beeindruckend wirken, die Messergebnisse nutzen aber wenig und fallen bei jeder Wiederholung – zumindest am lebenden Menschen – anders aus.

Ursachen können seit früher Kindheit bestehen

Mit der FaceFormer-Übungstherapie werden gute und anhaltende Erfolge erzielt.

Fehlfunktionen, Fehlhaltungen und falsche Gewohnheiten sind die Hauptursachen der CMD. Sie entwickeln sich oft bereits in der Kindheit und haben sich schon früh gezeigt: Mittelohrentzündungen, Zahnfehlstellungen, Nasenpolypen; Mundatmung und andere Kinderkrankheiten sind typische Zeichen für Fehlfunktionen. Sie werden von Ärzten hauptsächlich symptomatisch behandelt.

Die tatsächlichen Ursachen bleiben unberücksichtigt oder sind gar nicht bekannt. Werden diese aber vernachlässigt, bleiben sie ein Leben lang bestehen und bringen ständig andere gesundheitliche Probleme hervor. CMD ist lediglich eine der möglichen Folgen solch lang gärender Funktionsstörungen.

Wirksame Behandlungen

Was aber soll jemand tun, der unter einem oder mehreren CMD zugewiesenen Symptomen leidet? Die Aussage, dass es keine Therapie gibt, ist einseitig auf die Zahnmedizin zu beziehen. Wirksame Methoden wurden allerdings von anderen Fachgebieten entwickelt. Behandlungshilfen können nur dann wirksam sein, wenn sie darauf abzielen, falsches zu verlernen und es durch korrekte, biologische Funktionsabläufe zu ersetzen. Aus Erfahrung wissen wir, dass sich Leistungen allein durch Üben oder Trainieren verbessern und verändern. Um Neues zu lernen, müssen wir über einen längeren Zeitraum Übungen wiederholen. Dies trifft nicht nur auf das Erlernen von Wissen zu, sondern auch auf Bewegungen, biologische Funktionen, Haltungen oder Gewohnheiten. Systematisch Gelerntes wird im menschlichen Gehirn gespeichert und steht uns auf Abruf – sogar unbewusst – zur Verfügung. Auf dem Weg dahin nehmen wir Verbesserungen in kleinen Lernschritten wahr. Abgeschlossen ist das Training erst dann, wenn sich das neue, richtige Verhalten zur Gewohnheit ausgebildet hat. Der Sieg über das Falsche ist uns jetzt gewiss und Rückfälle sind auszuschließen.

Üben ist der Königsweg

Gute und anhaltende Erfolge werden mit der FaceFormer Übungstherapie auch bei CMD erzielt. Sie wird regelmäßig über einen begrenzten Zeitraum angewendet. Mit wenigen Minuten täglichem Training ist der Lernaufwand gering. Das Üben korrekter Atmungsfunktionen, Mundschluss, harmonische Muskelspannungen der Kaumuskeln und des Gewebes im Mund-/ Rachenraum, die natürliche Zungenlage, Ohrfunktionen und die Kopfbalance sind wichtige Elemente der Methode.

Der Text erschien im Original in der Sonderveröffentlichung „Bewusst Leben“ als Beilage der Ruhrnachrichten (09/2019).



Konstitutiv Dominante Funktion des Schluckens im Rahmen des CCDS

Täglich erreichen uns  zahlreiche Anfragen zur FaceFormer Therapie. Erwartet werden Erklärungen zu Wirkungen der Methode bei spezifischen Symptomen. Meist wird ein Vergleich zu eigenen Erfahrungen mit idopathischen Behandlungen hergestellt, die erfolglos verlaufen sind.

Plakat zum Craniocervikalen Dysfunktions-SyndromWir beantworten die Fragen, indem wir zunächst den Unterschied zwischen symptomatischen und ursächlichen Behandlungen deutlich machen. Symptomatische Therapien dominieren den medizinischen Alltag, erreichen aber oft keine oder nur vorübergehende Besserungen. Es sind Notlösungen, die angewendet werden, weil die Ursachen nicht bekannt sind. Allein Kausaltherapien sind jedoch dazu in der Lage, Krankheiten wirksam und langfristig zu beseitigen.

Mit der FaceFormer Therapie behandeln wir einen Ursachenkomplex, der mit  vielen Krankheitssymptomen im Zusammenhang steht. Unsere langjährigen Forschungen haben gezeigt, dass sich bei Störungen „Konstitutiv Dominanter Funktionen“ (Berndsen/Berndsen) zahlreiche Symptome einstellen, deren Ursachenzusammenhang bis Dato als ungeklärt gilt. Mit  Anwendung der FaceFormer Therapie und der damit einhergehenden Behandlung der Funktionsstörungen reduzieren sich in den meisten Fällen kontinuierlich die  Symptome, oft bis zur völligen Auflösung.

Wir haben die interaktiven Prozesse der Funktionsketten des Kopfes in unserem  Schaubild „Funktionsraum Mund“ dargestellt. Mit diesem  Beitrag beginnen wir die Erklärung der wissenschaftlichen und praktischen Zusammenhänge, die mit der FaceFormer Therapie einhergehen.

Der Beitrag richtet sich an Ärzte und Therapeuten. Eine ausführliche Version können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.



Mit offenem Mund schlafendes Kind

Mundatmung – Das gefährliche Übel

Von der Mundatmung sind viele Menschen betroffen, ohne dass es ihnen bewusst ist. Oft können die Betroffenen zwar auch durch die Nase atmen, ändern aber ihre Atmung schon bei geringen Belastungen und im Schlaf.

Atmung versorgt unsere Zellen mit Sauerstoff

Mit etwa 25.000 Atemzügen am Tag versorgt sich der erwachsene Mensch mit der ausreichenden Menge an lebensnotwendigem Sauerstoff. Ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen erfolgt die Atmung ganz automatisch. Rhythmus und Kontrolle werden über die in der Entwicklungsgeschichte älteste Hirnregion, dem Stammhirn, geregelt. Über die Zugänge von Nase und Mund nehmen wir die sauerstoffhaltige Atemluft auf. Sie gelangt in die Lunge und über mehr als 300 Millionen winzige Lungenbläschen ins Blut und weiter in die Zellen des Körpers.

Frontlinie der Luftwege

Es ist keineswegs egal, ob der Sauerstoff über Mund oder Nase in die Atemwege gelangt. Jeder spürt, dass gutes Riechen unmittelbar mit dem Atemfluss durch die Nase einhergeht. Bekannt ist auch, dass die Atemluft in Kontakt mit der Nasenschleimhaut gereinigt, angewärmt und angefeuchtet wird. Mit der ihr eigenen Schutzfunktion gegen Allergien und lebensbedrohliche Erkrankungen gilt sie als „Frontlinie der Luftwege“. Der Schleimhautmechanismus unterstützt das Immunsystem. Viren, Bakterien, Pollen oder Pilze werden abgewehrt. Der Nasenschleim bindet Krankheitserreger, Schmutz und Schadstoffe, die mit der Atemluft in die Nase gelangen. Sie werden entweder aus der Nase herausgeschnäuzt oder verschluckt und im Magen zerstört.

Mundatmung wirkt gesundheitsschädlich

Im Gegensatz zu den positiven gesundheitlichen Wirkungen der Nasenatmung gehen von der Mundatmung ausschließlich schädigende Einflüsse aus. Die Atemluft gelangt ungefiltert in die Lunge. Bakterien und Viren erreichen direkt den Mundraum. Sie schädigen Zähne und Zahnfleisch und verursachen Allergien. Hirnforscher haben auch Auswirkungen auf Denk- und Konzentrationsleistungen festgestellt und es wird sogar eine Verbindung zur Entstehung von Demenz und Entzündungskrankheiten im Körper vermutet.

Übungstherapie schafft Abhilfe

Abgewöhnen kann man sich die schädliche Atmung nicht durch gute Vorsätze. Dazu sind ausschließlich spezielle Übungsprogramme geeignet, die über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Der geringe Aufwand lohnt sich aber. Es verbessern sich die Luftdurchlässe der Nase und die natürliche Atmung durch die Nase gelingt auch im Schlaf. Ein erfolgreiches Rezept gegen Allergien, Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer.

Der Beitrag erschien am 30.03.219 im Magazin-Beileger „Allergien & Atemwege“.

FaceFormer Aktiv Training



Eine kleine Belohnung zur Motivation

Leichter und dennoch richtig trainieren

Wir alle wissen, wie gut Training für uns ist und wie zufrieden wir danach sind, dieses durchgehalten zu haben. Es wäre also so einfach uns etwas Gutes zu tun, wenn der innere Schweinehund nicht wäre. Weil wir das wissen, Deshalb möchten wir ganz konkrete und praktische Tipps für das Training und eine gesteigerte Motivation an die Hand geben.

Ein tolles Beispiel, wie Motivation sogar für die ganze Familie gelingen kann, zeigt die Mail eines Patienten unserer Praxis. Lesen wie Familie Wiegand (Name geändert) es geschafft hat, nun seit 7 Wochen regelmäßig zu üben.

Aus unserer langjährigen Praxiserfahrung heraus haben wir festgestellt, dass auch ein leicht reduziertes Trainingspensum gute Erfolge erzielt, wenn es konsequent und richtig durchgeführt wird. Daher finden Sie hier wertvolle Tipps und Ideen, damit auch Sie Erfolg haben.


Hilfen und Erklärungen für die FaceFormer Therapie

  • Trainieren Sie am Anfang am besten im Stehen vor einem Spiegel und kontrollieren Sie so Ihre Kopf- und Körperhaltung.
  • Training im Sitzen: Setzen Sie sich auf den vorderen Teil des Stuhles, ohne sich anzulehnen. Beide Fußflächen haben Bodenkontakt. Die Knie sind 90 Grad angewinkelt und der Kopf ist – nur durch Nackenstreckung – aufgerichtet.
  • Reduzieren Sie das Übungsprogramm von 3 mal auf 2 mal täglich. Halten Sie dies aber konsequent bei.
  • Oder trainieren Sie 3 mal am Tag und führen Sie 10 statt 20 Wiederholungen durch. Halten Sie dies aber konsequent bei.
  • Verwenden Sie unseren Handzähler, um die Anzahl der Übungswiederholungen zu kontrollieren.
  • Kontrollieren Sie die Zungenspitzenposition am Anfang möglichst oft vor dem Spiegel. Beobachten Sie bei weit geöffnetem Mund, ob sich die Zungenspitze in der korrekten Position befindet.
  • Zählen Sie 6 Sekunden mit den gesprochenen Zahlen 21…, 22…, 23…, 24…, 25…, 26… an der Hand ab (strecken sie dabei jeweils einen Finger aus – 6 Sekunden, 6 Finger)
  • Legen Sie feste Tageszeiten für das Training fest:
    • Vor oder nach jedem Zähneputzen
    • Direkt nach dem Aufstehen oder zu Bett gehen
    • Vor oder nach den Mahlzeiten
    • Auf dem Weg ins Büro, im Auto
    • Bei Hausarbeit, Gartenarbeit, Kochen etc.
    • Beim Sport
    • Beim Lesen, Fernsehen, Musik hören
    • Einfach zwischendurch auch mal den FaceFormer nur im Mund behalten

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* versandkostenfrei bis zum 30.03.2019


Motivation ist der Schlüssel

Durchhalten führt zum Erfolg und um durchzuhalten muss man sich motivieren. Sich die Erfolge vor Augen zu halten, die man erreichen will, ist eine Möglichkeit. Aber wer etwas tut, soll auch belohnt werden. Daher sind Belohnungen eine gute zusätzliche Möglichkeit. Wir haben Ihnen ein paar Ideen zusammen getragen, die Ihnen, helfen Ihre Motivation aufrecht zu halten.

Hier einige Möglichkeiten und Ideen über eine etappenweise Belohnung, die Motivation, besonders gut bei Kindern, aufrecht zu erhalten.

  • Auf jeden Fall den Kalender nutzen und regelmäßig Eintragungen machen
  • Stufenweise Etappenziele z.B. jede Woche, jeden Monat, evtl. noch jeden 2. Monat und nach Abschluss von 6 Monate festlegen und jeweils belohnen (an die Interessen, Vorlieben und Hobbies denken):
    • Nach jeder Woche Training (belegt durch Eintragung im Kalender) erhält man etwas oder es wird etwas Besonderes gemacht bzw. erlaubt:
      • Einen Film schauen
      • Zusätzliche Zeit zum gemeinsamen Spielen
      • Einmal in der Woche länger aufbleiben
      • zusätzliche Zeit an Handy, Computer oder Spiele-Konsole
      • Erhalt eines Buches, Zeitschrift, Comic, CD, DVD
      • Evtl. Kleinigkeiten die gesammelt werden, wie Karten für Klebehefte, Sammelfiguren, Kronkorken, Briefmarken
    • Nach jedem Monat Training (belegt durch Eintragung im Kalender) wird etwas Besonderes gemacht:
      • Kinobesuch, Zoobesuch, Planetarium, Freizeitpark
      • Schlittschuhlaufen, Schwimmen gehen, Kletterhalle bzw. Kletterwald
      • Pizza-, Burger- oder Eisessen gehen etc.
      • Kauf von Kleidungsstücken, Lego, Playmobil, Zubehör für ein Hobby etc.
    • Nach 6 Monaten etwas Ausgefallenes als Belohnung überlegen:
      • Evtl. eine größere Anschaffung, die eh schon geplant war, wie z.B. neues Fahrrad, Instrument, Handy, Tablet, Computer
      • Generell größere Freiheiten, wie z.B. längeres Aufbleiben, länger draußen bleiben, längere Zeiten für Handy, Computer und Co.
      • Erhöhung des Taschengeldes
      • Eintritt in einen Verein oder Club
      • Eine Shopping-Tour
      • Ein größerer Ausflug oder ein Wochenendurlaub

Was gut bei Kindern funktioniert, das klappt natürlich auch bei Erwachsenen. Denken Sie einfach an Dinge, über Sie sich freuen würden und versuchen Sie diese als Belohnung über den Übungszeitraum zu verteilen.


E-Mail der Familie Wiegand

Liebe Frau Berndsen,

wir, die Familie Wiegand, wollen uns nochmal ganz herzlich für Ihr Engagement und Ihre große Hilfe bedanken.

Das FaceFormer Training hilft Max und Maja sehr und mir mit meinem Schnarchen übrigens auch. Seitdem wir es geschafft haben, das Training in unseren Alltag einzubauen und wir regelmäßig unsere Übungen machen hat Max kaum noch Ohrenprobleme und Majas Kieferschmerzen sind so gut wie weg. Meine Frau kann nun auch wieder ungestört schlafen, da ich sie nur noch selten mit meinem Schnarchen belästige.

Da wir während der Therapien öfter das Thema Motivation hatten, dachte ich mir, dass Sie es vielleicht interessiert, wie wir das gelöst haben. Ihr Tipp, das Training ruhig auf zweimal am Tag zu reduzieren war der entscheidende Faktor, denn das konnten die Kinder (und ehrlich gesagt, auch ich) viel leichter annehmen.

Ich habe mit meinen Kindern eine Abmachung getroffen und ein Belohnungssystem eingeführt, das bisher sehr gut funktioniert:
Wir üben seit knapp 7 Wochen immer morgens vor der Schule und abends nach dem Abendbrot gemeinsam. Dazu stellen wir uns gemeinsam im Flur vor unserem großen Spiegel auf. Ich gebe durch Fingerabzählen den 6-Sekundentakt vor und halte die Anzahl der Übungen mit dem Handzähler fest.

Die Trainingseinheiten inkl. der nächtlichen Anwendung notieren wir im Kalender. Haben die Kinder eine Woche lang regelmäßig trainiert, dürfen Sie sich am Wochenende einen Film bei einem Online-Videostreaming-Dienst aussuchen. Jeder erfolgreiche Monat wird mit einem Kinobesuch belohnt. Wenn wir nun in knapp zwei Wochen die zwei Monate voll haben, werden wir gemeinsam in einen Kletterpark gehen. Und für das Endziel, also nach sechs Monaten, habe ich versprochen, mir etwas ganz Besonderes einfallen zu lassen. Natürlich belohne ich mich auch in ähnlicher Weise, z.B. jeden Sonntag mit einem dicken Stück Torte. Am Ende der sechs Monate werden wir wohl einen Kurzurlaub machen, denn nun störe ich ja niemanden mehr, wenn wir alle ein gemeinsames Hotelzimmer bewohnen.

Vielen Dank nochmals für die handfeste Hilfe und alles Liebe und Gute für Sie. Liebe Grüße an Herrn Dr. Berndsen.

Freundlich grüßt Sie Ihre Familie Wiegand


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