Die Frontlinie der Luftwege

Wichtig in den Zeiten von Corona:
Mundatmung erhöht die Gefahr für die Gesundheit

Junge Frau mit Atemmaske

Atemmasken bieten trügerischen Schutz

Atemmasken gaukeln trügerische Sicherheit vor. Sie schützen lediglich bei richtiger Anwendung und nur wenig effektiv vor Infektionen. Nasenatmung ist dagegen die stets vorhandene, natürliche Frontlinie gegen Viren, Bakterien, Pollen und vieles mehr, was die Gesundheit angreift.

Lebensnotwendiger Sauerstoff kann über den Mund oder die Nase zur Lunge gelangen. Obwohl beides funktioniert, ist es aber keineswegs egal, ob wir durch den Mund oder die Nase atmen. Ausschließlich die Nasenatmung kann nämlich für eine hohe Qualität der eingeatmeten Luft sorgen und auf natürliche Art und Weise krankheitsabwehrende Schutzfunktionen gewährleisten. Bei dem Weg durch die Nasengänge wird die Luft gereinigt, angewärmt und angefeuchtet. Viren, Bakterien, Pollen, und Staub verfangen sich im Nasenschleim und in mehr als 30 000 kleinen Fleischhärchen der Nasenmuscheln, wodurch sich ihr Eindringen in den Körper erheblich erschwert. Aus der Nase werden sie herausgeschnäuzt oder beim Schlucken in den Magen transportiert, wo sie von der Magensäure zerstört werden.

Viel weniger bekannt, aber ebenso Einflussreich auf die Gesundheit, sind die Wirkungen der  Nasenatmung auf Gehirn und Nervensystem: Der enge Zusammenhang von Nasenatmung und Riechen spielt dabei eine Rolle. Das Riechen gelingt uns über den so genannten Riechkolben, der ein Teil oder Ausstülpung des Gehirns ist und bis in die obere Nase hineinreicht. Über ihn und auch über Fernwirkungen der Nase werden Einflüsse, die unser Immunsystem stabilisieren und Krankheiten abwehren, ständig aufrechterhalten.

Mundatmung ist gefährlich

Im Gegensatz zu den positiven Wirkungen der Nasenatmung gehen von der Mundatmung ausschließlich schädigenden Einflüsse aus. Menschen, die regelmäßig oder häufig durch den Mund atmen, fehlen wichtige Abwehrfunktionen zum Schutz ihrer Gesundheit. Krankheitserreger können ungehindert in Mund, Rachen und Lungen gelangen und sich über diesen Weg im gesamten Körper verteilen. Es reduziert sich außerdem messbar die Sauerstoffversorgung im Blut und in den Körperzellen. Die Immunabwehr ist ständig geschwächt. Insgesamt sind Mundatmer daher häufiger und mit stärkeren Ausprägungen von Krankheiten betroffen.

Bin ich Mundatmer? Einzelne Merkmal erkennen

Von der Mundatmung sind viele Menschen betroffen, ohne dass es ihnen bewusst ist. Oft können die Betroffenen zwar durch die Nase atmen, ändern aber ihre Atmung schon bei geringen Belastungen und vor allen Dingen im Schlaf.

  • Offene Mundhaltung – auch leicht geöffneter Lippenspalt
  • Wechsel von Nasen zur Mundatmung bei geringer Belastung
  • Mundtrockenheit in der Nacht oder am Tage
  • Blockierte Nasenwege
  • Zahnfleischentzündung
  • Häufige Kariesbildung, früher Zahnverlust
  • Häufige Infektionskrankheiten
  • Allergien
  • Asthma
  • Hörbeeinträchtigungen
  • Schwindel
  • Schnarchen
  • nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe)
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Stoffwechselstörungen

Mögliche Erkrankungen

Mit hoher Wahrscheinlich stehen viele Erkrankungen in ursächlicher Verbindung mit der Mundatmung. Solche Zusammenhänge zwischen Ursachen und Krankheitszeichen (Symptomen) werden jedoch selten erkannt. Bleiben aber die Ursachen einer Krankheit bestehen und werden lediglich Symptome behandelt, können Auswirkungen einer Krankheit abgeschwächt aber nicht beseitigt werden.
Da die Mundatmung in den meisten Fällen schon seit früher Kindheit besteht, wirken sich auch die Folgen schon in jungen Jahren aus. Häufige Infektionskrankheiten, Störungen bei der Sprachentwicklung, falsche Lautbildung, Mittelohrentzündungen, Nasenpolypen, Fehlstellungen der Zähne und vieles mehr sind typische Zeichen dafür.
Erwachsene haben häufig chronische Erkrankungen, frühe Hörstörungen, Tinnitus, Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer, Probleme mit Aufbiss, Kiefergelenken und Schmerzen.im Gesichts-, Kopf-, Nacken- und Rückenregionen. Hirnforscher haben auch Auswirkungen auf Denk- und Konzentrationsleistungen festgestellt und es werden sogar Verbindung zur Entstehung von Demenz, Entzündungskrankheiten und Karzinombildung im Körper vermutet.

FaceFormer Übungstherapie schafft Abhilfe

Abgewöhnen kann man sich die schädliche Atmung weder durch gute Vorsätze noch durch Anwendung von Mundschutz, zukleben oder zubinden des Mundes. Auch Operationen verändern sie nicht und haben oft schädliche Folgen für das gesamte Funktionssystem von Nase, Mund und Rachen.

Die Mundatmung ist ein gelerntes und langjähriges gewohntes Verhalten. Durch unzureichende Nutzung der Nase haben sich notwendige Fähigkeiten nicht hinreichend ausgebildet oder sind verkümmert. Ständige, meist jahrelang anhaltende Bemühungen diesen Zustand durch Anwendung von Nasensprays oder Nasenspülungen zu verbessern, bleiben erfolglos. Auch viele beworbene Atemtechniken schaffen keine Abhilfe, weil sie entscheidende biologische Orientierung vernachlässigen. Unter anderem empfehlen sie Atemwegswechsel bei der Ein- und Ausatmung. Sie erreichen damit weder eine Verbesserung der Atemwege, noch eine Umstellung auf richtiges Atemverhalten.

Durch die Nase atmenNotwendige Umstellungen zu einer funktionierenden, automatisierten Nasenatmung lassen sich ausschließlich durch neurophysiologische Übungsprogramme erreichen. Speziell dafür und für die Einstellung ebenso wichtiger Haltungs- und Bewegungsmuster im Mund- und Rachenraum, wurde die FaceFormer Trainings-Therapie entwickelt, die sich  weltweit verbreitet hat. Mit einem Übungsgerät, dem FaceFormer, wird über einen vorgegebenen Zeitraum regelmäßig trainiert. Wenn sich dadurch ein widerstandsfreies Atmen durch die Nase eingestellt hat und das Atemverhalten umgestellt ist, wird das neu Gelernte – auch ohne Training – langlebig  korrekt beibehalten. Die natürliche Atmung durch die Nase gelingt Tag und Nacht. Ein erfolgreiches Rezept zur Abschirmung von Krankheitserregern, gegen Allergien, Schnarchen, nächtliche Atemaussetzer und viele andere Erkrankungen. Außerdem Fitnesstraining für die  allgemeine Gesundheit und zur Leistungssteigerung.


Frontlinie der Luftwege

Der erste Teil unserer Beitragsreihe behandelt den Einfluss von Mundatmung auf die Infektion mit Viren und Bakterien. Natürliche Nasenatmung verbessert den Schutz vor Ansteckung bedeutend.


Aktuell im FaceFormer Journal

Nasenatmung – Natürlicher Schutz vor Ansteckung

Nasenatmung ist ein natürlicher Schutz gegen Infektionen mit Viren und Bakterien. Die FaceFormer Methode trainiert die natürliche Nasenatmung und stellt ungesunde Mundatmung ab. Erfahren Sie, wie  auch Sie Ihr Abwehrsystem durch FaceFormer Training optimieren und stärken.

FaceFormer Therapie – Ursächlich gegen viele Symptome

Die FaceFormer Therapie hat zum Ziel, die Ursachen eines Syndroms (Cranio-Cervicales-Dysfunktions-Syndrom) zu korrigieren. Störungen der beiden lebenswichtigsten Funktionssysteme, Atmung und Schlucken, verursachen zahlreiche Erkrankungen, die sich individuell in verschiedensten Krankheits-Symptomen äußern. Darauf konzentriert sich die FaceFormer Therapie, indem sie die Fehlfunktionen ursächlich korrigiert, das biologische System stabilisiert und somit das Syndrom beseitigt.

CMD – Im Irrgarten des Spezialistentums

Schmerzen von oben bis unten werden oft der Modediagnose CMD zugeordnet. Die Ursachen des Problems sind jedoch nicht so eindeutig, wie sie mancher Spezialist zu erkennen glaubt und nicht selten verfehlt die Behandlung ihr Ziel und wäre besser nicht erfolgt. Die tatsächlichen Ursachen bleiben oft unberücksichtigt oder sind gar nicht bekannt. Werden diese aber vernachlässigt, bleiben sie ein Leben lang bestehen und bringen ständig andere gesundheitliche Probleme hervor.

Konstitutiv Dominante Funktion des Schluckens im Rahmen des CCDS

Die interaktiven Prozesse der Funktionsketten des Kopfes haben wir zuletzt in unserem  Schaubild „Funktionsraum Mund“ dargestellt. Mit diesem  Beitrag beginnen wir die Erklärung der wissenschaftlichen und praktischen Zusammenhänge, die mit der FaceFormer Therapie einhergehen.