
Für Fachleute
Diagnose-Formular zur FaceFormer-TherapieDer Befundbogen zum Download
Für Logopädie, Kieferorthopädie, Zahnmedizin und Physiotherapie. Hier lädst du den Befundbogen herunter und erfährst, was er zu Atmung, Schlucken und Kopfbalance erfasst, wie du ihn in der Praxis einsetzt, wie du damit den Verlauf dokumentierst und wo seine Grenzen liegen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Bogen ist ein Screening der Basisfunktionen Atmung, Schlucken und Kopfbalance, gegliedert nach dem Cranio-Cervicalen Funktionsmodell (CCFM). Es gibt ihn als interaktives PDF mit automatischer Auswertung und als Druckversion.
- Aussagekräftig ist nicht das einzelne Zeichen, sondern das gemeinsame Auftreten mehrerer Zeichen. Der Bogen ordnet einen Funktionsbefund, er misst nicht und ersetzt keine ärztliche Diagnose.
- Wiederholt eingesetzt zeigt er Zwischenschritte an den Basisfunktionen, bevor sich eine Beschwerde ändert. Ausgefüllte Bögen bleiben in deiner Praxis.
Download
Das Diagnose-Formular als PDF
Den Bogen gibt es in zwei Fassungen mit gleichem Inhalt. Wähle die, die zu deiner Dokumentation passt.
Interaktive Version
Du füllst den Bogen am Bildschirm aus, die Punkte je Abschnitt und die Summen rechnet das Formular selbst. Das Ergebnis druckst oder speicherst du.
Interaktives PDF laden
Druckversion
Zum Ausdrucken und Ausfüllen von Hand, die Punkte zählst du selbst. Praktisch, wenn du im Behandlungsraum auf Papier dokumentierst.
Druck-PDF laden
Für die interaktive Version brauchst du einen PDF-Reader, der Formularfelder und Berechnungen unterstützt, zum Beispiel den kostenlosen Adobe Acrobat Reader oder den Foxit PDF Reader. In Browser-Vorschauen und manchen Apps fehlen die automatischen Summen. Dann nimmst du die Druckversion.
Beide Dateien haben neun Seiten. Der Bogen beginnt mit Stammdaten, Vorerkrankungen, aktueller Medikation und der Angabe, wer den Befund erhoben hat. Danach folgen acht Befundabschnitte mit 48 Merkmalen und ein neunter mit 14 Beschwerdegruppen. Jedes zutreffende Merkmal kreuzt du an, jedes Kreuz zählt einen Punkt.
Eine Bildtafel am Ende zeigt zu vielen Merkmalen ein Beispiel, etwa Zahneindrücke am Zungenrand oder das sogenannte Nadelkissenkinn. So beurteilen verschiedene Untersucher dasselbe Zeichen nach derselben Vorlage.

Einordnung
Wofür der Bogen gedacht ist
Er heißt Diagnose-Formular. Seiner Bauart nach ist er ein Befund- und Screeningbogen für die Basisfunktionen.
Der Bogen erfasst, ob die Konstitutiv Dominanten Funktionen gestört sind. Gemeint sind Atmung, Schlucken und Kopfbalance, die Basisfunktionen, die aus unserer Sicht am Anfang vieler Beschwerden im Kopf-Hals-Bereich stehen. Eine ärztliche Diagnose ersetzt er nicht. Er gibt dir einen strukturierten Funktionsbefund an die Hand, der über Fachgrenzen hinweg lesbar ist.
Die Summe der Befunde wäre eine Liste. Ihre Kombination ist die Information.Zahneindrücke am Zungenrand oder ein offener Mund kommen auch einzeln vor, bei einer Erkältung, nach langer Bildschirmarbeit oder ganz ohne Beschwerden. Erst mehrere Zeichen zusammen ergeben ein Muster.
Daraus folgen drei Aufgaben. Der Bogen ordnet den Ausgangsbefund, bevor das Training beginnt. Er macht das Gespräch mit Patientinnen und Patienten konkret, weil sie ihre eigenen Zeichen sehen. Und er dient der Verlaufsdiagnostik, also dem Vergleich mehrerer Termine.
Inhalt
Was der Bogen erfasst
Die ersten vier Abschnitte gehen die Segmente des CCFM ab, die nächsten vier die Funktionen selbst. Abschnitt 9 sammelt Beschwerden, die bei gestörten Basisfunktionen gehäuft vorkommen.
Das CCFM teilt den Kopf-Hals-Raum in vier Segmente. Oro-vestibulär heißt der vordere Mundraum mit Lippen, Zunge, Gaumen und Zahnreihen, naso-pharyngeal der Bereich von Nase und Nasenrachen. Dazu kommen der Mundrachen mit dem Gaumensegel, oro-pharyngeal, und der Bereich um Zungenbein und Kehlkopf, oro-hyoidal.
Im Modell sind die Segmente gekoppelt. Deshalb fragt der Bogen nach Zeichen in allen vier, auch wenn jemand wegen einer einzelnen Beschwerde kommt.

1 Oro-vestibulär
Lippen und Mundschluss, tief liegende Zunge, Zahneindrücke am Zungenrand, Zungenbelag, schmaler hoher Gaumen, Kreuzbiss, Lage des Unterkiefers, Zahnfehlstellungen.
2 Naso-pharyngeal
Form von Nasenspitze und Nasenlöchern, Nasenatmung und der AirFlip-Test zur Belüftung des Mittelohrs, auch seitengetrennt.
3 Oro-pharyngeal
Stillen, zäher Speichel, Würgereflex, trockener Mund, nächtlicher Speichelfluss, Gaumensegel und Zäpfchen, kurzes Zungenbändchen, Masseter- und Mentalis-Test.
4 Oro-hyoidal
Bewegung des Kehlkopfs beim Schlucken, Doppelkinn, Asymmetrie am Hals.
5 Atmung
Mundatmung, laute Nasenatmung, Mundatmung schon bei leichter Belastung, Atmen mit Schultern und Brustkorb, einziehende Nasenflügel, verstopfte Nase.
6 Schlucken
Keine spürbare Spannung der Kaumuskeln, angespannter Kinnmuskel, Kopfvorschub beim Schlucken.
7 Kopfbalance
Kopf nach hinten, zur Seite oder zur Brust geneigt, steifer Nacken mit Kopfvorschub, ausgeprägte Hals- oder Lendenlordose, Rundrücken.
8 Artikulation
Verwaschene Aussprache und fehlerhafte Bildung des S-Lauts.
9 Beschwerden
14 Gruppen, von Atemwegserkrankungen, Entzündungen an Nase, Nebenhöhlen und Ohren, Schnarchen und Schlafapnoe über CMD, Nacken-, Rücken- und Kopfschmerz bis zu Tinnitus, Schwindel, Schluckstörungen, Reflux und Stoffwechselstörungen.
der Kinder mit Nasenverlegung hatten einen seitlichen Kreuzbiss, verglichen mit Nasenatmern, ausgewertet an 116 kieferorthopädisch behandelten Kindern3
betrug in derselben Arbeit der Anteil mit gestörtem vorderem Abschluss zwischen Lippe und Zunge3
Deshalb stehen Formbefunde wie Kreuzbiss, hoher Gaumen oder Zahnfehlstellungen im selben Bogen wie die Funktionszeichen. Die Arbeit aus Jerusalem ist rückblickend angelegt und sagt nichts über die Reihenfolge. Aus unserer Sicht sind diese Formen im Regelfall das Ergebnis einer über Jahre wirkenden Funktion. Hintergrund zur Zungenreferenzlage und zum Schluckmuster findest du in den Fachartikeln.
Funktionsprüfungen
Die Prüfungen im Bogen
Einige Zeilen beruhen nicht auf Hinsehen, sondern auf einer kurzen Prüfung. Der Bogen beschreibt drei davon genauer.
Masseter-Test
Zeige- und Mittelfinger liegen am Unterkieferwinkel, die Person schluckt. Erwartet wird eine kurze, deutliche Kontraktion beider Kaumuskeln. Fehlt sie oder ist sie seitenungleich, wertet der Bogen das als Hinweis auf eine orale Dysfunktion.
Mentalis-Test
Du beobachtest das Kinn beim Schlucken. Im geordneten Ablauf bleibt der Kinnmuskel entspannt. Spannt er sich an, zeigt sich eine gestichelte Haut, das Nadelkissenkinn, oder die Kinnspitze schiebt sich vor und die Unterlippe nach oben.
AirFlip-Test
Mund geschlossen, Nase mit zwei Fingern zu. Erst Luft gegen den Verschluss drücken, dann gegen den Verschluss einzuatmen versuchen. Normal ist, dass der Luftstrom ins Mittelohr und zurück und das Trommelfell in beide Richtungen spürbar sind. Mit und ohne FaceFormer möglich.
Nase seitengetrennt
Die Nasenatmung prüfst du für jede Seite einzeln und wiederholst das an jedem Termin. Eine einseitig enge Nase kann der Nasenzyklus sein, dessen Wechsel im Wachen im Mittel rund zwei Stunden dauert5.
Den AirFlip gibt es auch als Übung, Modul 11 beschreibt ihn Schritt für Schritt. Wie die Ohrtrompete das Mittelohr belüftet, erklärt der Artikel zu Ohrendruck und Druckausgleich.
Masseter- und Mentalis-Test zeigen nur die Mundphase des Schluckens, was hinter dem Gaumensegel geschieht, siehst du von außen nicht. Bleibt eine Nasenseite über mehrere Termine eng, hilft der Artikel zur verkrümmten Nasenscheidewand beim Einordnen.

Praxis
So setzt du den Bogen ein
Die Reihenfolge entscheidet mit darüber, wie brauchbar der Befund ist.
Die wichtigste Regel lautet: erst beobachten, dann fragen und testen. Mundschluss, Zunge und Kopfbalance erfasst du im habituellen Zustand, also so, wie sich die Person unbeobachtet verhält. Wer einmal gebeten wurde, die Lippen zu schließen, zeigt an diesem Termin kein unbeeinflusstes Bild mehr.
atmeten anders, sobald sie wussten, dass ihre Atmung aufgezeichnet wird. Ein- und Ausatemzeit wurden länger, Seufzer und Atempausen seltener1
Gemessen ist das nur für die Atmung. Für Mundschluss und Kopfbalance ist es eine naheliegende Folgerung, weil sich beide willkürlich korrigieren lassen, sobald jemand darauf achtet.
- Schritt 1
Unbemerkt beobachten
Im Anamnesegespräch Lippen, Atemweg, Zunge und Kopfbalance ansehen, ohne darauf hinzuweisen.
- Schritt 2
Fotos unter gleichen Bedingungen
Frontal im habituellen Zustand, frontal beim bewussten Lippenschluss, dazu ein Profilfoto. Gleicher Abstand, gleiches Licht, gleiche Position.
- Schritt 3
Gezielt prüfen
Zunge zeigen, Mundraum ansehen, Nase seitengetrennt, Masseter-, Mentalis- und AirFlip-Test, ein Schluck Wasser.
- Schritt 4
Ankreuzen und zählen
Punkte je Abschnitt eintragen, Abschnitte 1 bis 8 und Abschnitt 9 getrennt summieren.
- Schritt 5
Profil lesen
Nicht nur die Summe ansehen, sondern wo die Punkte liegen: in Mund und Nase, schon in der Kopfbalance oder vor allem bei den Beschwerden.
- Nach vier bis sechs Wochen
Wiederholen
Denselben Ablauf mit denselben Fotos wiederholen und die Abschnitte nebeneinanderlegen.
Der Unterschied zwischen den beiden Frontalfotos sagt oft mehr als jedes einzelne. Gelingt der Lippenschluss auf Aufforderung mühelos, wird im Alltag aber nicht genutzt, liegt aus unserer Sicht ein reines Musterproblem vor. Gelingt er nur mit sichtbarer Kinnarbeit, klärst du zuerst den Atemweg, denn eine verlegte Nase überlagert das Muster.
Auswertung
Punkte, Stufen und was sie bedeuten
Das interaktive PDF rechnet selbst, auf Papier zählst du die Kreuze.
Die Punkte der Abschnitte 1 bis 8 ergeben eine Summe, die der Bogen in fünf Stufen einordnet. Sie reichen von sehr geringer Wahrscheinlichkeit einer Funktionsstörung bei 1 bis 2 Punkten bis zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit ab 9 Punkten. Abschnitt 9 zählst du getrennt. Treffen dort mehr als zwei Beschwerdegruppen zu, spricht der Bogen von einem CCDS.
Was die Zahl nicht leistet
- Sie misst nicht, wie ausgeprägt eine Störung ist.
- Sie stellt keine Krankheit fest und schließt keine aus.
- Eine Änderung um wenige Punkte belegt für sich genommen nichts.
Was die Zahl leistet
- Sie ordnet den Ausgangsbefund und macht ihn vergleichbar.
- Sie zeigt, in welchen Abschnitten sich Zeichen häufen.
- Sie ist ein Merkposten für den nächsten Termin und das Gespräch mit der Person.
Die Stufengrenzen stützen sich auf klinische Beobachtung. Unabhängig auf Zuverlässigkeit und Gültigkeit geprüft ist der Bogen bisher nicht, und CCFM und CCDS sind Arbeitsmodelle, keine Diagnosen einer internationalen Klassifikation. Prüfbar wäre das. Für ein brasilianisches Befundprotokoll mit Punkteskalen bei Kindern lag die Übereinstimmung zwischen zwei geschulten Sprachtherapeutinnen bei 0,992.
Verlauf
Verlauf dokumentieren: Zwischenschritte vor dem Symptom
Wer ein Training fair beurteilen will, schaut zuerst auf die Funktion, die sich ändern soll, und erst dann auf die Beschwerde.
Wurde trainiert wie vorgesehen?
Häufigkeit und Ausführung gehören in die Dokumentation, sonst lässt sich ein ausbleibender Effekt nicht deuten.
Zwischenendpunkte
Zuerst die Basisfunktionen selbst: Mundschluss, Nasenatmung, Schluckmuster, Kopfbalance. Sie ändern sich aus unserer Sicht vor dem Symptom.
Ausreichender Zeitraum
Das Übungsmanual rechnet mit sechs bis zwölf Monaten, bis ein neues Muster von selbst läuft. So lange braucht auch die Beurteilung.
Angaben der Person
Trockener Mund am Morgen, Nasenatmung in der Nacht und ein ruhigerer Lippenschluss werden oft zuerst anders beschrieben. Es sind zugleich die unsichersten Angaben.
Weichteilzeichen
Zungenbelag, Zahneindrücke am Zungenrand und das Kinnzeichen beim Lippenschluss hängen an den letzten Tagen und Wochen.
Das Muster selbst
Die Zungenreferenzlage am Gaumen und der Mundschluss im Alltag folgen später.
Kopfbalance
Sie ändert sich am langsamsten, und kleine Änderungen sind schwer zu erkennen.
Formbefunde
Gaumenform, Biss und Zahnstellung sind beim Erwachsenen Eingangsbefunde, kein Verlaufsmaß für Wochen.
Diese Reihenfolge stammt aus unserer Verlaufsbeobachtung, gemessen ist sie nicht. Für die Kopfbalance gibt es eine Messgrenze. Am kraniovertebralen Winkel lag die kleinste sicher erkennbare Änderung bei knapp 5 Grad für denselben Untersucher und bei 5,5 Grad für verschiedene4. Eine unveränderte Kopfbalance nach wenigen Wochen ist deshalb kein Gegenbeweis. Vergleiche Profilfotos, nicht die Erinnerung.
Solche Zwischenendpunkte hat die bisher einzige randomisierte Studie zur FaceFormer-Therapie erhoben, die Hamburger Studie mit Kindern. Befundet wurden Lippenkraft, Schluckmuster und Mundschluss nach einem standardisierten Bogen7. Einordnung und Grenzen aller Arbeiten findest du auf der Studienseite.
Grenzen
Wann nicht die Triade das Thema ist
Der Bogen beschreibt ein langsam entstandenes Muster. Ein Ausschlussverfahren ist er nicht.
Neurologische Zeichen
Doppelbilder, Gefühlsstörung im Gesicht, einseitige Schwäche, neue Sprechstörung, eine zur Seite abweichende herausgestreckte Zunge. Die seitliche Abweichung ist kein Zeichen einer gestörten Basisfunktion.
Hinweise auf eine Raumforderung
Bleibende einseitige Nasenverlegung, blutiges Nasensekret, einseitiger Paukenerguss beim Erwachsenen ohne Infekt, tastbarer Knoten am Hals, ungeklärter Gewichtsverlust.
Akute Infekte
Fieber, einseitige starke Halsschmerzen mit eingeschränkter Mundöffnung, akuter Ohrschmerz, eitriges Sekret. Ein Befund in dieser Zeit ist nicht verwertbar.
Plötzlich und einseitig
Ein über Nacht einsetzendes einseitiges Ohrgeräusch, ein Hörverlust, ein einseitiger Gesichts- oder Kieferschmerz mit Schwellung.
In diesen Fällen geht die ärztliche Abklärung vor. Werden Atemaussetzer im Schlaf beobachtet, führt die Schlafmedizin, und das Training läuft begleitend, wie im Artikel zu Schnarchen und Schlafapnoe beschrieben. Bei degenerativen neuromuskulären Erkrankungen wie ALS oder fortgeschrittenem Parkinson beginnt das Training erst nach ärztlicher Rücksprache.
Umgekehrt gilt: Bleibt es bei einem einzelnen Zeichen, trägt das Modell zum Fall wenig bei. Kommen mehrere zusammen, etwa CMD, Nackenschmerz und Tinnitus, lohnt der Blick auf den gemeinsamen Ausgangspunkt in Atmung, Schlucken und Kopfbalance.
Datenschutz
Patientendaten bleiben bei dir
Der ausgefüllte Bogen enthält Gesundheitsdaten. Er ist für deine Dokumentation gedacht, nicht für den Versand an uns.
Nicht an uns senden
Schick uns keine ausgefüllten Bögen, Fotos oder Befunde mit Namen. Für Fragen zum Bogen reicht eine anonymisierte Beschreibung.
Nur mit Einwilligung
Soll ein Fall mit uns besprochen werden, brauchst du die ausdrückliche schriftliche Einwilligung der Person, bei Kindern der Sorgeberechtigten. Gesundheitsdaten, auch Befundfotos, sind nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt.
Nur das Nötige erfassen
Der Bogen hat Felder für Kontaktdaten und ethnische Zugehörigkeit. Füll nur aus, was du für Behandlung und Dokumentation brauchst.
Sicher ablegen
Ausgefüllte PDFs speicherst du wie andere Behandlungsunterlagen, nicht in offenen Cloud-Ordnern oder im Mailverlauf.
Fragen zum Einsatz des Bogens beantwortet das Team über das Kontaktformular, gern ohne Patientendaten.
Weiterbilden
Fortbildung, Manual und Behandlerverzeichnis
Den Bogen kannst du ohne Fortbildung nutzen. Sicher wird der Befund durch Übung am Menschen.
In den Fortbildungen und Seminaren mit Dr. Klaus Berndsen und Sabine Berndsen geht es um Funktionsanalyse und Diagnostik nach dem CCFM, um die praktische Anwendung und um Fallbeispiele. Die Prüfungen aus dem Bogen üben die Teilnehmenden gegenseitig.
Im Manual zur Methodik sind alle Diagnose-Formulare in Druckqualität enthalten, zusammen mit den Grundlagen der Methode.

Das Behandlerverzeichnis führt zertifizierte Praxen, Therapeutinnen, Therapeuten und Coaches. Dort finden Menschen, die nicht allein trainieren möchten, Begleitung in ihrer Nähe. Den Eintrag beantragst du online.
Einen Überblick über die Methode geben die Seiten Was ist die FaceFormer-Therapie? und Ablauf und Dauer. Wie sie sich neben anderen Verfahren einordnet, steht unter FaceFormer und andere Behandlungen.

Fragen
Häufig gefragt
Wo kann ich das Diagnose-Formular zur FaceFormer-Therapie herunterladen?
Auf dieser Seite, als interaktives PDF mit automatischer Auswertung oder als Druckversion. Beide Fassungen haben denselben Inhalt.
Für wen ist der Befundbogen gedacht?
Für Fachleute, die mit der FaceFormer-Therapie arbeiten oder sie begleiten, etwa in Logopädie, Kieferorthopädie, Zahnmedizin, Physiotherapie und Medizin. Für die Selbsteinschätzung zu Hause ist er nicht gebaut, weil mehrere Prüfungen einen geübten Blick brauchen.
Ersetzt der Bogen eine ärztliche Diagnose?
Nein. Er ist ein Screening der Basisfunktionen Atmung, Schlucken und Kopfbalance. Er ordnet einen Funktionsbefund, stellt aber keine Krankheit fest und schließt keine aus.
Wie oft sollte ich den Bogen wiederholen?
Bewährt hat sich ein Abstand von vier bis sechs Wochen, jeweils mit denselben Fotos unter gleichen Bedingungen. Zuerst ändern sich aus unserer Sicht die Weichteilzeichen wie Zungenbelag und Zahneindrücke, Formbefunde beim Erwachsenen dagegen kaum.
Was bedeutet CCDS im Bogen?
Cranio-Cervicales Dysfunktions-Syndrom. So nennen Klaus und Sabine Berndsen das gemeinsame Auftreten mehrerer typischer Beschwerden bei gestörten Basisfunktionen. Es ist ein Arbeitsmodell, keine Diagnose aus einer internationalen Klassifikation.
Darf ich ausgefüllte Bögen an FaceFormer schicken?
Nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung der Person und nur, wenn es für eine Rückfrage nötig ist. Für allgemeine Fragen zum Bogen reicht eine anonymisierte Beschreibung.
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Dein Weg weiter

Quellen
- Han JN, Stegen K, Cauberghs M, Van de Woestijne KP (1997). Influence of awareness of the recording of breathing on respiratory pattern in healthy humans. European Respiratory Journal 10(1):161-166. PMID 9032510. Quelle
- Felício CM, Ferreira CL (2008). Protocol of orofacial myofunctional evaluation with scores. International Journal of Pediatric Otorhinolaryngology 72(3):367-375. PMID 18187209. Quelle
- Harari D, Redlich M, Miri S, Hamud T, Gross M (2010). The effect of mouth breathing versus nasal breathing on dentofacial and craniofacial development in orthodontic patients. The Laryngoscope 120(10):2089-2093. PMID 20824738. Quelle
- Gallego-Izquierdo T, Arroba-Díaz E, García-Ascoz G, Val-Cano MDA, Pecos-Martin D, Cano-de-la-Cuerda R (2020). Psychometric Proprieties of a Mobile Application to Measure the Craniovertebral Angle: a Validation and Reliability Study. International Journal of Environmental Research and Public Health 17(18):6521. PMID 32911612. Quelle
- Kahana-Zweig R, Geva-Sagiv M, Weissbrod A, Secundo L, Soroker N, Sobel N (2016). Measuring and Characterizing the Human Nasal Cycle. PLoS One 11(10):e0162918. PMID 27711189. Quelle
- Berndsen K, Berndsen S (2023). FaceFormer-Therapie: Neurophysiologische Kausaltherapie bei Cranio-Cervikalem Dysfunktionssyndrom (CCDS) mit impliziten Symptomen von Schnarchen und Schlafapnoe. In: Langenhan J, Kopp S (Hrsg.): Zahnärztliche Schlafmedizin. Thieme, Stuttgart, S. 285-302. Quelle
- Korbmacher HM, Schwan M, Berndsen S, Bull J, Kahl-Nieke B (2004). Evaluation of a new concept of myofunctional therapy in children. International Journal of Orofacial Myology 30:39-52. PMID 15832861. Quelle
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