Erfahrungsbericht
Zehn Jahre Gesichts- und Kieferschmerzen nach einer Zahnprothese
Seit einer Teilprothese vor rund zehn Jahren Kopf-, Kiefergelenk- und Rückenschmerzen, Schluckstörungen, Zungenbrennen, Luftschlucken und Schwindel, trotz mehrerer Zahnärzte und Aufbissschienen.
„Von Anfang an hatte ich den Eindruck, dass hier Zusammenhänge erkannt wurden, die zuvor niemand bedacht hatte.“

Vielleicht kann ich mit meiner Geschichte, die ich erzählen möchte, anderen Menschen helfen.
Vor ca. 10 Jahren begann bei mir eine Entwicklung, die man zu Recht als Leidensgeschichte bezeichnen kann. Die Anpassung und Anwendung meiner ersten Zahn-Teilprothese war dafür der Auslöser. Unmittelbar nach dem Einsetzen der Prothese ging es mir zunehmend schlechter – Kopfschmerzen, Kiefergelenksschmerzen, Schluckstörungen, Zungenbrennen, Luftschlucken, Schwindel, Schmerzen im gesamten Schulter- und Rückenbereich. Bei einer Kontrolle der Zähne stellte man jetzt fest, dass angeblich mein Biss nicht stimme. Die Prothese wurde geändert und tatsächlich ließen die Probleme nach einiger Zeit zwar etwas nach, belasteten mich aber auch weiterhin erheblich.
Einige Monate später habe ich meinen Wohnort gewechselt und wegen der räumlichen Nähe auch den Zahnarzt. Dieser diagnostizierte seinerseits erneut, dass meine Prothese nicht richtig sitze und die alte durch eine völlig neue Konstruktion ersetzt werden müsse. Die stets andauernden Schmerzen begründete er mit der Notwendigkeit dieser Maßnahme. Die alte Zahnprothese wurde also gegen eine neue ersetzt. Die Schmerzen wurden danach aber erheblich stärker.
Erneut begannen Untersuchungen bei verschiedenen Fachärzten und Therapeuten. Mögliche Ursachen wurden nicht gefunden und deshalb sogar psychiatrische Behandlungen empfohlen. Auch der Besuch bei einem weiteren Zahnarzt ergab zum wiederholten Male die Diagnose, dass mein Biss nicht stimme. Er begann mich mit Aufbissschienen zu behandeln und schickte mich zusätzlich zu einer physiotherapeutischen Behandlung. Die Therapien blieben ohne Wirkung. Nach einem weiteren Jahr entschloss sich der gleiche Zahnarzt, meine Zähne aufzubauen, um damit den Biss nachhaltig zu ändern. Die Folge war, dass sich meine Schmerzen weiter massiv verstärkten. Während der Physiotherapie hatte ich den Eindruck, dass sich manchmal – unmittelbar nach der Behandlung – ein Gefühl der Entspannung einstellte, wenige Stunden später bauten sich die Schmerzen aber ebenso massiv wieder auf.
Nach jeder Aufbissschienentherapie ging es mir schlechter. Ich hatte das Gefühl, mein Körper kann die Schiene nicht akzeptieren. Neben Kopfschmerzen, Schluckstörungen, Gesichtsschmerzen, Schulter-, Nackenschmerzen kam noch eine Magenschleimhautentzündung hinzu. Sie konnte selbst mit einem Prazol-Medikament nicht wirksam behandelt werden.
Ich war immer mehr der Meinung, dass mein – zu dieser Zeit aktueller – Zahnarzt irgendetwas falsch machte, und wechselte nochmals den Zahnarzt. […] So kam ich zu Dr. Klaus und Sabine Berndsen (ISST Unna) nach Unna.
Von Anfang an hatte ich den Eindruck, dass hier Zusammenhänge erkannt wurden, die zuvor niemand bedacht hatte. Zuerst wurde mein Zungenbändchen operativ gelöst und danach eine umfassende Funktionsbehandlung begonnen. Meine Zunge hatte zuvor so gut wie keinen Bewegungsradius und meine Zungenbeinregion war stets geschwollen. Schon nach wenigen Behandlungssitzungen war dies und viele der anderen Belastungen verschwunden. Sogar der Schmerz im oberen Brustbereich war nicht mehr spürbar. Zuvor hatte ich aufgrund meiner Schluckstörung auch ständig zu viel Luft geschluckt. Offensichtlich waren Magenprobleme, gegen die auch kein Prazol-Medikament half, die Folge. Allmählich hatten sich auch diese belastenden Beschwerden, ebenso wie alle anderen Probleme, nahezu aufgelöst.
Nach etwa 4 Monaten Behandlungszeit geht es mir gut und ich befinde mich nun in der Stabilisierungsphase der Behandlung. Jede Therapiesitzung ist ein Gewinn für mich. Aufbissschienen hatten stets meine gesundheitliche Situation verschlechtert und ich würde mich darauf heute nicht mehr einlassen.
Durch die von Dr. Klaus und Sabine Berndsen entwickelten Therapiemethoden, vor allen Dingen der FaceFormer-Therapie, ging es mir ständig besser und ich bin froh, nach so vielen Jahren der Verzweiflung endlich an die für mich richtigen Behandler gekommen zu sein.
Marlies B., Herne, 30.10.2013
Dieser Bericht gibt die persönlichen Erfahrungen einer einzelnen Person wieder. Jeder Verlauf ist anders, eine Garantie für Ergebnisse gibt es nicht. Ärztlich verordnete Behandlungen bitte nicht eigenmächtig absetzen.
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