Ursachentherapie statt Symptombehandlung: Warum die FaceFormer® Methode an der Wurzel ansetzt
Viele medizinische Behandlungen lindern lediglich Symptome. Die FaceFormer® Therapie verfolgt einen anderen Weg: Sie korrigiert die grundlegenden Funktionsstörungen, die Ihre Beschwerden überhaupt erst verursachen.
Ursachentherapie – oder Kausaltherapie – bezeichnet einen Behandlungsansatz, der nicht bei den Symptomen einer Erkrankung stehen bleibt, sondern deren tatsächliche Auslöser identifiziert und korrigiert. In der modernen Medizin dominiert jedoch häufig das Gegenteil: Die Symptombehandlung. Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen, Aufbissschienen gegen Zähneknirschen, Atemmasken gegen Schnarchen – all diese Maßnahmen bekämpfen Auswirkungen, nicht Ursachen.
Die FaceFormer® Therapie verfolgt einen grundlegend anderen Weg. Als ursächliche Behandlung korrigiert sie die Funktionsstörungen, die zahlreichen gesundheitlichen Problemen zugrunde liegen – insbesondere Störungen der Atmung und des Schluckens, zweier Basisfunktionen, die unser gesamtes System beeinflussen.
Kernprinzip: Kein Symptom existiert ohne Ursache. Beseitigt man die Ursache, verschwinden auch die Symptome – dauerhaft und ohne lebenslange Abhängigkeit von Hilfsmitteln.
Doch warum ist die Symptombehandlung so verbreitet? Und wie genau unterscheidet sich die ursachenorientierte FaceFormer Methode? Dieser Artikel erklärt die Zusammenhänge.
Symptomtherapie vs. Ursachentherapie
Symptomtherapie
Lindert KrankheitszeichenSymptombehandlungen sind in der Medizin weit verbreitet. Die Zusammenhänge zu den eigentlichen Ursachen bleiben jedoch oft unerkannt. Symptome sind lediglich Auswirkungen eines tiefer liegenden Problems. Symptomatische Behandlungen bringen mitunter sogar neue Probleme hervor, da ihnen jeglicher Bezug zur Krankheitsursache fehlt.
Ursachentherapie
Beseitigt die tatsächlichen AuslöserDie ursächliche Behandlung – oder Kausaltherapie – zielt direkt auf die Auslöser einer Störung. Beseitigt man die Ursachen, verschwinden auch die Symptome. Deshalb gilt die Ursachentherapie als Königsweg der Medizin. Symptombehandlungen sind im Vergleich lediglich nachgeordnete Notlösungen.
„Kein Symptom ist ohne Ursache.“
Typische Beispiele für Symptombehandlung
Viele gängige Therapien behandeln lediglich die sichtbaren Auswirkungen – die eigentlichen Ursachen bleiben bestehen.
Fehlstellung von Kiefer und Zähnen
Schiefe Zähne und Kieferverformungen korrigieren Klammern und Drähte im Kindesalter – doch nach Behandlungsende stellen sich die Fehlstellungen oft wieder ein und verursachen zusätzliche Muskelprobleme.
Hörstörungen & Tinnitus
Tinnitus und Schwindel begegnet die Medizin experimentell mit Infusionen, Tongeneratoren und autogenem Training. Die Beschwerden bleiben oft bestehen – oder verschwinden allein durch die Zeit.
CMD und Bruxismus
CMD beginnt häufig mit Zähneknirschen. Die Behandlung mit Aufbissschienen und Zahnbeschleifen entwickelt sich jedoch oft erst dadurch zu einer ernsthaften Schmerzproblematik.
Schnarchen & Schlafapnoe
Schlaflabore identifizieren Schnarchen und Atemaussetzer, um ihre Ausprägungen mit Maschinen oder riskanten Operationen zu reduzieren – die Ursachen bleiben unbehandelt.
Kiefergelenk-Beschwerden
Schmerzen und eingeschränkte Mundöffnung führen zu langen Behandlungsketten, die die eigentlichen Ursachen in der myofaszialen Struktur übersehen und nur temporär lindern.
Kopfschmerzen & Migräne
Chronische Kopfschmerzen behandelt die Medizin meist medikamentös, ohne die Verbindung zur Kiefer- und Nackenmuskulatur zu berücksichtigen, die bei der Entstehung häufig entscheidend mitwirkt.
Warum das Spezialistentum den Blick auf Ursachen erschwert
Die zunehmende Spezialisierung in der Medizin ermöglicht zwar Expertise in einzelnen Fachgebieten. Gleichzeitig erschwert sie es, die übergreifenden Zusammenhänge zu erkennen, die verschiedene Symptome auf gemeinsame Ursachen zurückführen – Zusammenhänge, die unter der Beobachtung unterschiedlicher Disziplinen stehen.
Die FaceFormer® Therapie: Ein ursachenorientierter Ansatz
Die FaceFormer Therapiemethode korrigiert Störungen dominanter Basisfunktionen – insbesondere des Atmens und Schluckens. Als konsequente Ursachentherapie beseitigt sie gesundheitliche Probleme an der Wurzel, anstatt nur ihre Auswirkungen zu behandeln.
Ziel der FaceFormer Therapie: Die eigentlichen Auslöser von Störungen durch ein spezielles Übungsprogramm nachhaltig korrigieren. Die Methode richtet sich systematisch gegen diejenigen Fehlfunktionen, die individuelle Krankheitszeichen überhaupt erst hervorrufen.
Der Behandlungsansatz fußt auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen aus der modernen Hirnforschung und Lernpsychologie. Durch regelmäßiges Training mit dem FaceFormer stimuliert die Methode Hirnnervenfunktionen, regt die Bildung von Hirnbotenstoffen an und prägt korrekte Bewegungsmuster dauerhaft in das Bewegungsgedächtnis ein (vgl. neuroplastische Grundlagen, PubMed).
Merkmale der FaceFormer Übungstherapie
Kausaltherapie
Wirkt den Ursachen zahlreicher Störungen entgegen, statt nur Symptome zu unterdrücken.
Korrektur der Grundfunktionen
Korrigiert nachhaltig die lebenswichtigen Basisfunktionen Atmen und Schlucken.
Natürliche Muster
Wiederholte Übungen prägen die biologisch korrekten Bewegungs- und Haltungsmuster neu.
Hirnstimulation
Stimuliert Hirnnervenfunktionen und regt die Bildung von Hirnbotenstoffen an.
Wissenschaftlich fundiert
Basiert auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen aus Hirnforschung und Lernpsychologie.
Nachhaltige Ergebnisse
Dauerhafte Korrektur ohne lebenslange Abhängigkeit von Hilfsmitteln oder Folgebehandlungen.
Fehlfunktionen verursachen lebenslang Störungen
Symptome durch Funktionsstörungen zeigen sich oft bereits in der Kindheit und begleiten Betroffene – häufig unerkannt – durch verschiedene Lebensphasen:
Kindheit & Jugend
- Mundatmung
- Daumenlutschen
- Schiefe Zähne
- Häufige Erkältungen
- Bettnässen
- Konzentrationsprobleme
- Schnarchen
- Offene Mundhaltung
Erwachsenenalter
- CMD & Kieferschmerzen
- Schlafapnoe
- Chronische Kopfschmerzen
- Tinnitus
- Nacken- & Rückenschmerzen
- Reflux
- Schnarchen
- Schluckbeschwerden
Bei genauer Befragung und Untersuchung zeigt sich, dass Patienten in unterschiedlichen Lebensphasen immer wieder mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten. Die Verbindung zu ihren akuten Beschwerden erkennt oder beachtet die Medizin jedoch selten.
Atmen und Schlucken – Essentielle Funktionssysteme im Fokus
Die FaceFormer Therapie konzentriert sich auf die beiden lebenswichtigsten Funktionssysteme: Atmung und Schlucken. Störungen dieser Basisfunktionen verursachen zahlreiche Erkrankungen mit unterschiedlichsten Symptomen. Die FaceFormer Therapie korrigiert und stabilisiert diese Systeme biologisch – und beseitigt damit das zugrunde liegende Syndrom.
Warum funktionieren Atmen und Schlucken fehlerhaft?
Atmen und Schlucken laufen ständig und automatisch ab – es fällt schwer nachzuvollziehen, warum diese selbstverständlichen Funktionen so gestört sein können, dass sie bereits in der Kindheit gesundheitliche Probleme verursachen.
Fehlbewegungen und -haltungen können angeboren oder durch äußere, meist frühkindliche Einflüsse erworben sein. Das Funktionssystem erreicht sein Ziel dann nur über kompensatorische Ausweichbewegungen.
Durch ständige Wiederholung speichert das Bewegungsgedächtnis diese Muster – unabhängig davon, ob sie korrekt oder fehlerhaft sind. Eine Umstellung auf korrekte Abläufe gelingt ohne gezielte Übungsbehandlung nicht (vgl. motorisches Lernen, Nature Reviews Neuroscience).
Beispiel: Mundatmung
Mundatmung verursacht nicht nur Schnarchen und Atemaussetzer, sondern zahlreiche weitere gesundheitliche Probleme. Es ist deshalb sinnvoll, die Ursache der Mundatmung zu beheben – statt Betroffene dauerhaft mit Atemmasken zu versorgen.
Das ursachenorientierte Übungsprogramm
Im Zentrum der FaceFormer Methode steht ein über Jahrzehnte erprobtes Programm einfacher Übungen, die regelmäßig mit dem FaceFormer als Trainingsgerät durchgeführt werden.
Nasale Durchgängigkeit optimieren
Zunächst verbessert die FaceFormer Therapie die Luftdurchlässigkeit der Nase – eine wichtige Voraussetzung für die Umstellung auf gesunde Nasenatmung. Spezielle Übungen:
- Stärken die Nasenflügelmuskulatur
- Verbessern die Durchblutung der Nasenschleimhaut
- Trainieren die reflektorische Nasenatmung
Zungenposition und -bewegung korrigieren
Zungenposition und Zungenbewegung sind entscheidend für viele orofaziale Funktionen. Das FaceFormer Training arbeitet an:
- Korrekter Zungenruhelage am Gaumen
- Physiologischen Zungenbewegungsmustern
- Koordination der oralen Muskelkette
Schluckvorgang neu trainieren
Der Schluckvorgang wird mit dem FaceFormer systematisch neu programmiert für:
- Korrekten Schluckablauf ohne Kompensation
- Reduktion von Reflux und Schluckbeschwerden
- Stabile Kieferposition und Entlastung der Gelenke
Wie andere Abweichungen sind auch Schnarchen und Schlafapnoe lediglich Symptome einer Grundstörung. Nach deren Korrektur bilden sich parallel auch andere Symptome zurück – ohne lebenslange Abhängigkeit von technischen Hilfsmitteln.
Häufig gestellte Fragen zur Ursachentherapie
Was unterscheidet die Ursachentherapie von der Symptombehandlung?
Die Ursachentherapie (Kausaltherapie) identifiziert und korrigiert die tatsächlichen Auslöser einer Erkrankung. Die Symptombehandlung hingegen lindert lediglich die sichtbaren Beschwerden, ohne deren Ursache zu beseitigen. Bei der FaceFormer Therapie werden grundlegende Funktionsstörungen des Atmens und Schluckens korrigiert – wodurch zahlreiche damit verbundene Symptome dauerhaft verschwinden.
Für welche Beschwerden eignet sich die FaceFormer Therapie?
Die FaceFormer Therapie eignet sich für zahlreiche Beschwerden, die auf Störungen der Basisfunktionen zurückgehen: CMD (kraniomandibuläre Dysfunktion), Schnarchen und Schlafapnoe, Kiefergelenkprobleme, Tinnitus, chronische Kopfschmerzen, Reflux, Zahn- und Kieferfehlstellungen sowie Mundatmung und deren Folgen.
Wie lange dauert es, bis die FaceFormer Therapie wirkt?
Da die FaceFormer Therapie auf neuroplastischen Lernprozessen basiert, erfordert sie regelmäßiges Üben über mehrere Wochen und Monate. Erste Verbesserungen zeigen sich häufig bereits nach wenigen Wochen. Die vollständige Neuprägung korrekter Funktionsmuster benötigt je nach Ausgangssituation typischerweise 3 bis 6 Monate konsequentes Training.
Ist die FaceFormer Therapie wissenschaftlich belegt?
Ja, der Behandlungsansatz basiert auf anerkannten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Hirnforschung und Lernpsychologie. Die Prinzipien des motorischen Lernens und der Neuroplastizität, die der Therapie zugrunde liegen, sind umfassend wissenschaftlich dokumentiert. Erfahrungen aus der klinischen Praxis über mehrere Jahrzehnte stützen die Wirksamkeit.
Kann ich die FaceFormer Therapie selbst durchführen?
Ja, die FaceFormer Therapie ist als Eigenübungsprogramm konzipiert. Sie benötigen lediglich das FaceFormer Trainingsgerät und die Anleitung zum Übungsprogramm. Bei komplexeren Beschwerdebildern empfehlen wir zusätzlich eine fachliche Begleitung durch einen in der FaceFormer Methode geschulten Therapeuten.
Starten Sie jetzt mit der FaceFormer® Therapie
Behandeln Sie die Ursachen Ihrer Beschwerden – nicht nur die Symptome. Die FaceFormer® Methode bietet einen wissenschaftlich fundierten Ansatz zur nachhaltigen Korrektur grundlegender Funktionsstörungen.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Therapeuten nach der FaceFormer® Therapie.










