Training der Mundmuskulatur mit dem FaceFormer

Unser Sohn Theo (5 Jahre) hat von Geburt an Probleme mit seiner Mundmuskulatur. Dies hat sich als Baby darin geäußert, dass er sich sehr beim Trinken anstrengen musste und meist den Mund geöffnet hat. Auch heute hat er noch sehr oft den Mund geöffnet und hat die Zunge ein Stück aus dem Mund. Die Öffnung von Mund und das Vorschieben der Zunge sind jedoch nicht einer Mundatmung geschuldet, sondern entstehen allein durch den schwachen Muskeltonus im gesamten Mundbereich. Den FaceFormer habe ich dann auf Anraten unseres Osteopathen für meinen Sohn bestellt.

Seit ungefähr einem Jahr ist Theo bereits in ergotherapeutischer Behandlung. Parallel dazu habe ich auch einen Ostheopathen aufgesucht, um abzuklären, ob es Blockaden etc. im Mund- bzw. Kopfbereich gibt. Zum Glück ist alles in Ordnung und Theos Aufgabe soll nun sein, seine Mundmuskulatur zu trainieren. Dies lässt sich im Alltag auch relativ leicht integrieren, indem er mit einem Strohhalm trinkt oder Kaugummi kaut. Sobald er jedoch unaufmerksam ist oder vor sich hin träumt, steht der Mund offen und die Zunge spitzt hervor.

Den FaceFormer benutzt Theo seit rund zwei Wochen fast täglich – er soll damit die Mundmuskulatur stärken und trainieren. Außerdem verspreche ich mir davon, dass Theo ein anderes Bewusstsein für seine Mundpartie bekommt. Oft fällt es ihm selbst gar nicht auf, dass er viele Aktivitäten mit geöffnetem Mund durchführt.

Seitdem Theo den FaceFormer benutzt, kann er eindeutiger zwischen offenem und geschlossenem Mund unterscheiden. Es ist schon deutlich zu erkennen, dass sich die Zungenstellung, die er bei dem FaceFormer einübt, schon automatisiert und oft schon hinter den Schneidezähnen bleibt. Ich denke und hoffe, dass sich dies auch auf die Mundpartie überträgt!

Wir bleiben also bei den FaceFormer-Übungen und hoffen, dass sich das gezielte, punktuelle Training bald auszahlt.