
Videopodcast
Gesundheit braucht VerstandUrsachen statt Symptome
In seinem Videopodcast fragt Dr. Klaus Berndsen bei jedem Gesundheitsthema zuerst, wie eine Beschwerde entstanden ist. Hier erfährst du, welche Haltung hinter den Folgen steht, welches Modell sie verbindet, wie wir Studien einordnen und wo du die Themen ausführlich nachlesen kannst.
Kennst du das?
Viele Behandlungen, aber keine Erklärung?
Was trifft auf dich zu?
Tippe an, was auf dich zutrifft.
Wenn du dich in mehreren Punkten wiederfindest, bist du hier richtig. Der Podcast liefert keine schnellen Rezepte. Er zeigt, wie man eine Beschwerde in ihre Vorgeschichte einordnet und welche Fragen man stellen kann, bevor man die nächste Maßnahme wählt.
Was hinter dem Motto stecktDie Folgen im ÜberblickDas Wichtigste in Kürze
- „Gesundheit braucht Verstand“ ist der Videopodcast von Dr. Klaus Berndsen. Jede Folge fragt zuerst, wie eine Beschwerde entstanden ist, und erst danach, was man tun kann.
- Den gemeinsamen Ausgangspunkt vieler Themen sehen wir in den Basisfunktionen Atmung, Schlucken und Kopfbalance. Sie stehen aus unserer Sicht im Regelfall am Anfang langer Kausalketten.
- Andere Behandlungen ordnen wir sachlich ein, mit ihrem Nutzen und ihren Folgeproblemen, Studien lesen wir mit ihren Grenzen. Auf dieser Seite findest du die geprüften Folgen und die Fachartikel, die aus ihnen entstanden sind.
Video
Warum wir Basisfunktionen statt Symptome behandeln
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Die Haltung
Gesundheit braucht Verstand: was das Motto meint
Seit 2021 spricht Dr. Klaus Berndsen vor der Kamera über Gesundheitsthemen, vom Schlucken über den Schlaf bis zur Frage, wie der Körper sein Gleichgewicht hält. Der Titel ist dabei Programm.
Verstand heißt hier nicht, alles besser zu wissen. Es heißt, eine Beschwerde nicht isoliert zu betrachten, sondern zu fragen, woher sie kommt. Wann hat sie begonnen? Was ging ihr voraus? Welche Anpassungen hat der Körper seitdem entwickelt?
Wer diese Fragen stellt, trifft oft andere Entscheidungen. Nicht unbedingt mehr Behandlung, sondern eine, die zur Entstehung passt. Genau darum geht es in jeder Folge.

Ein Symptom zeigt den gegenwärtigen Stand einer Geschichte.Ihre früheren Abschnitte sind im aktuellen Befund oft nur noch teilweise sichtbar. So formuliert es das Buch „Trust the Triad“, auf dem die Folgen fachlich aufbauen.
Das richtet sich nicht gegen die Medizin. Akute Ereignisse haben oft eine klar bestimmbare Ursache: Eine Verletzung schädigt Gewebe, ein Erreger löst eine Infektion aus. Bei Beschwerden, die über Jahre wachsen, ist das anders. Dort lohnt der Blick auf das, was sich lange vor dem ersten Befund verändert hat.
Ursachen statt Symptome
Wo ein Symptom erscheint, hat es selten begonnen
Die Frage nach der Ursache zieht sich durch alle Folgen. Dahinter steht ein Denkmodell in vier Stufen.
Stell dir vor, bei einem Auto leuchtet die Öllampe. Man kann die Lampe abkleben, dann ist das Warnsignal weg. Man kann Öl nachfüllen, dann ist es für eine Weile gut. Oder man sucht die undichte Stelle. Beim Menschen ist die Suche schwieriger, weil Ursache und sichtbare Folge oft Jahre auseinanderliegen.
Das Steuerungsmuster weicht ab
Mundatmung, eine tief liegende Zunge oder eine gestörte Kopfbalance. Oft beginnt das schon in der Kindheit.
Der Körper kompensiert
Andere Muskeln springen ein. Das Nervensystem speichert die Ersatzlösung als bevorzugtes Muster.
Strukturen passen sich an
Gaumenform, Zahnstellung und Haltung folgen den Kräften, die täglich auf sie wirken.
Erst jetzt treten Beschwerden auf
Wann und wie stark, hängt vom Ausmaß der Störung, von der Dauer der Kompensation und vom Alter ab.
Für viele Menschen mit Kiefer-, Nacken- oder Schlafbeschwerden ist diese Kette aus unserer Sicht im Regelfall der Hintergrund. Sie erklärt auch, warum eine Behandlung am Ende der Kette oft wirkt, solange sie läuft, die Beschwerde danach aber zurückkehren kann. Am Anfang der Kette hat sich dann nichts verändert. Wie das bei Kiefergelenksbeschwerden aussieht, zeigt der Artikel CMD verstehen.
Das Modell
Atmung, Schlucken und Kopfbalance: der gemeinsame Nenner
Ob Tinnitus, Schnarchen oder Nackenschmerz: In vielen Folgen landet die Frage nach der Ursache bei denselben drei Funktionen.
Atmung, Schlucken und Kopfbalance begleiten dich von der Geburt an, Tag und Nacht. Du schluckst viele hundert bis tausend Mal am Tag, du atmest ununterbrochen, und dein Kopf wird bei jeder Bewegung neu ausgerichtet.
Weil sich diese Abläufe so oft wiederholen, prägen sie die Bedingungen, unter denen Muskeln, Gelenke und Nervensystem arbeiten. Das Cranio-Cervikale Funktionsmodell beschreibt, wie sie im Raum zwischen Schädel und Halswirbelsäule zusammenwirken.

Wichtig ist, was das Modell nicht behauptet. Eine auffällige Zungenreferenzlage allein erklärt keine entfernte Erkrankung. Die Basisfunktionen verändern aber die Ausgangslage, in der andere Systeme ihre Arbeit tun. Mehr zur Zunge findest du unter Zungenruhelage und Zungenreferenzlage, mehr zum Schluckablauf unter Schlucken und Schluckstörung.
Denkfallen
Die Macht der ersten Diagnose
Verstand braucht auch, wer behandelt. Eine frühe Einordnung kann spätere Urteile stärker lenken, als allen Beteiligten bewusst ist.
Die Psychologie nennt das den Ankereffekt. Eine erste Information bekommt besonderes Gewicht, und spätere Hinweise werden nicht mehr ausreichend berücksichtigt. Eine Arbeitsgruppe aus Los Angeles und Harvard hat untersucht, ob das auch in der Notaufnahme geschieht, und zwar bei Patienten mit Herzschwäche, die mit Atemnot kamen.
von Herzschwäche mit Atemnot wurden in Notaufnahmen der US-Veteranenkliniken von 2011 bis 2018 ausgewertet1
seltener wurde auf eine Lungenembolie getestet, wenn schon im Aufnahmegrund „Herzschwäche“ stand. Die Tests kamen zudem im Mittel gut 15 Minuten später1
Die Autoren schließen daraus, dass sich Ärzte an solch einer ersten Information festhalten können. Das ist kein Vorwurf an einzelne, sondern ein menschlicher Mechanismus. Im Alltag begegnet er dir, wenn eine alte Diagnose jede neue Beschwerde erklären soll.
Ähnlich ist es, wenn ein Befund zur Ursache erklärt wird, etwa „Nasenscheidewand verkrümmt“, „Gaumensegel zu schlaff“ oder „Kiefer zu klein“. Wir halten das in vielen Fällen für einen Fehlschluss. Solche Befunde beschreiben, was zu sehen ist. Aus unserer Sicht sind sie im Regelfall Folge einer Funktion, die sich über Jahre verändert hat. Deshalb fragen wir zuerst, was vor dem Befund anders war.
Hilfsmittel einordnen
Stütze oder Funktion: zwei verschiedene Ziele
Schienen, Einlagen oder Atemgeräte kommen in vielen Folgen vor. Sie werden dort nicht schlechtgeredet, sondern eingeordnet.
Mechanische Stütze
- Verändert die Bedingungen, solange sie angewendet wird
- Schützt, entlastet oder hält eine Position
- Kann akut sinnvoll und unverzichtbar sein
- Die Steuerung dahinter bleibt, wie sie ist
Eigene Funktion
- Setzt an der Steuerung an
- Wird durch häufige Wiederholung gelernt
- Braucht Zeit, oft viele Monate
- Soll ohne dauernde äußere Führung verfügbar werden
Beides schließt sich nicht aus. Eine Stütze kann entlasten, während die eigene Funktion aufgebaut wird. Mehr dazu unter FaceFormer und andere Behandlungen.
Wie eine Krücke nach einem Beinbruch
Eine Krücke nimmt dem Bein Last ab, und in den ersten Wochen ist sie genau richtig. Heilen muss der Knochen trotzdem selbst, und irgendwann soll das Bein wieder tragen. So sehen wir viele Hilfsmittel. Sie entlasten, die Funktion selbst stellen sie nicht wieder her.
Jede Stütze hat ihren Preis, denn der Körper richtet sich auf sie ein. Eine Schnarchschiene verschiebt bei langer Anwendung messbar die Stellung der Zähne7. Abschwellende Nasensprays können bei längerem Gebrauch selbst eine verstopfte Nase unterhalten, weil die Schleimhaut nach jeder Dosis wieder anschwillt89. Und nach einer Zahnspange stellten sich die unteren Frontzähne in einer Langzeitbeobachtung über zwanzig Jahre zunehmend wieder eng, am Ende war ihre Stellung nur bei etwa jedem Zehnten der 31 Behandelten noch klinisch akzeptabel10.
Aus unserer Sicht sind solche Mittel eine Antwort auf das Symptom und nicht auf die Frage, wie es entstanden ist, und nicht selten bringen sie eigene Folgeprobleme mit. Der Systemforscher Peter Senge nennt dieses Muster Problemverschiebung4. Eine schnelle Lösung nimmt den Druck, und die grundlegende Lösung gerät aus dem Blick. Wie wir Schiene und CPAP beim Schnarchen einordnen, steht unter Schnarchen und Schlafapnoe.
Ärztlich verordnete Mittel wie Schiene, CPAP oder Nasenspray setzt du bitte nicht eigenmächtig ab. Änderungen besprichst du mit deiner behandelnden Praxis. Ein Training der Basisfunktionen lässt sich mit einer laufenden Behandlung verbinden.
Ganzheitlich
Jeder macht seinen Teil, aber wer ordnet das Ganze?
Spezialisierung ist eine der großen Stärken der Medizin. Sie hat aber eine Nebenwirkung: Die Übergänge zwischen den Fächern gehören oft niemandem.
Wer Beschwerden an Ohr, Kiefer, Nacken und Schlaf hat, sitzt schnell in vier Wartezimmern. Jede Fachrichtung arbeitet sorgfältig in ihrem Auftrag. Ob die Befunde eine gemeinsame Vorgeschichte haben, fragt dabei oft niemand. Schon 1977 forderte der Psychiater George Engel ein Krankheitsmodell, das den Menschen nicht auf einzelne biologische Befunde reduziert3.
sank die Sterblichkeit nach Operationen in acht Kliniken weltweit, nachdem eine Sicherheitscheckliste für das OP-Team eingeführt war2
sank in derselben Untersuchung der Anteil der Operierten mit Komplikationen, bei 3.733 Patienten vorher und 3.955 nachher2
Die Technik der Operationen blieb dabei weitgehend gleich. Verändert wurden Absprache und gemeinsame Überprüfung. Auf langjährige Funktionsstörungen lässt sich das nicht direkt übertragen. Es zeigt aber, wie viel es ausmacht, vorhandenes Wissen zusammenzuführen. Ganzheitlich heißt für uns deshalb nicht, mehr Behandlungen zu addieren, sondern die Befunde zeitlich und funktionell zu ordnen.
Studien lesen
Evidenz ehrlich: was belegt ist und was nicht
In fast jeder Folge geht es um Studien. Wie wir sie einordnen, folgt einigen festen Regeln.
- Quelle vor Schlagzeile: Wir lesen die Originalarbeit oder zumindest ihre Zusammenfassung, nicht nur den Pressebericht.
- Wer wurde untersucht? Mäuse, zwölf Freiwillige oder hunderttausend Patienten ergeben sehr unterschiedlich belastbare Aussagen.
- Was wurde gemessen? Ein Laborwert ist noch kein Befinden, eine Momentaufnahme noch kein Verlauf.
- Grenzen nennen: Auch zu unserem eigenen Verfahren sagen wir, welche Studien es gibt und welche fehlen.
Aus dem Fehlen einer Untersuchung folgt nicht, dass der Zusammenhang nicht besteht. Es folgt, dass er nicht geprüft ist.Dieser Satz gilt in beide Richtungen. Er schützt vor vorschnellem Abwinken und ebenso vor vorschnellen Versprechen.
Die evidenzbasierte Medizin hat viel erreicht. Britische Autoren um Trisha Greenhalgh haben 2014 aber auch ihre Schwächen beschrieben und gefordert, Studienwissen wieder mit dem Einzelfall und der Erfahrung der Behandelnden zu verbinden5. Was zum Training der Basisfunktionen veröffentlicht ist, findest du mit Einordnung auf der Seite Studien und Wissenschaft.
Die Folgen
Vom Podcast zum Fachartikel
Viele Folgen haben wir zu ausführlichen Artikeln ausgearbeitet, mit Quellen, Grafiken und Übungen. Hier sammeln wir sie.
Die Themen reichen von Kiefer und Ohr über den Schlaf bis zu Grundfragen wie Homöostase, Hormesis oder gesundem Altern. Neue Folgen erscheinen regelmäßig auf dem YouTube-Kanal von Dr. Berndsen.
Sobald eine Folge geprüft und schriftlich ausgearbeitet ist, kommt sie auf diese Seite. Als Nächstes folgt der Jojo-Effekt, zu einer Studie aus Zürich, nach der Fettgewebe Veränderungen aus der Zeit des Übergewichts auch nach einer Abnahme behält6.

CMD und Kiefergelenk
Warum Kieferbeschwerden oft ein Symptom unter mehreren sind. Zum Artikel
Vagusnerv
Der Ruhenerv und seine Verbindung zu Atmung und Schlucken. Zum Artikel
Ohrendruck
Wie die Ohrtrompete belüftet wird und was das Schlucken damit zu tun hat. Zum Artikel
Mundtrockenheit
Warum das Glas Wasser am Bett den trockenen Mund nicht erklärt. Zum Artikel
Nacken und Rücken
Kopfbalance, Zunge und die Statik des Körpers. Zum Artikel
Retainer
Was nach der Zahnspange die Zähne in Position hält. Zum Artikel
Für dich
Vier Fragen an jede Gesundheitsinformation
Das Motto lässt sich mitnehmen. Diese Fragen helfen bei jedem Befund, jedem Ratschlag und jedem Video, auch bei unseren.
Seit wann?
Frag nach der Vorgeschichte. Was war vor der Beschwerde anders? Was kam zuerst?
Warum gerade hier?
Der Ort, an dem ein Symptom auftritt, muss nicht der Ort sein, an dem es begonnen hat.
Was ändert sich auf Dauer?
Hilft eine Maßnahme nur, solange sie läuft, oder verändert sie die Funktion selbst?
Worauf stützt sich die Aussage?
Studie, Erfahrung oder Meinung? Alle drei haben ihren Wert, sie sollten nur kenntlich sein.
Im Befund steht „Nasenscheidewand verkrümmt“. Welche Frage bringt dich am weitesten?
Grenzen
Was der Podcast nicht ersetzt
Die Folgen erklären Zusammenhänge, wie wir sie sehen, und sie stützen sich auf Studien, wo es sie gibt. Eine persönliche Untersuchung ersetzen sie nicht. Plötzliche starke Schmerzen, Atemnot, Lähmungen, ein Hörsturz oder hohes Fieber gehören sofort in ärztliche Hände.
Nicht gegen die Medizin, sondern eine Ebene davor.So beschreibt Dr. Berndsen in der Folge zur Homöostase die Rolle der Basisfunktionen: als Boden, der bei jeder Behandlung mitgedacht werden sollte.
Aus dem Modell der Triade hat Dr. Berndsen die FaceFormer-Therapie entwickelt, ein Training, das Atmung, Schlucken und Kopfbalance in einem Ablauf übt. Wie sie aufgebaut ist, liest du unter Was ist die FaceFormer-Therapie? und Wie wirkt die FaceFormer-Therapie?.
Fragen
Häufig gefragt
Was ist „Gesundheit braucht Verstand“?
Der Videopodcast von Dr. Klaus Berndsen. Seit 2021 erklärt er darin Gesundheitsthemen mit einer festen Grundhaltung: zuerst verstehen, wie eine Beschwerde entstanden ist, dann entscheiden, was man tun kann. Die Folgen erscheinen auf YouTube, ausgearbeitete Themen findest du als Fachartikel auf faceformer.de.
Wer ist Dr. Klaus Berndsen?
Dr. Klaus Berndsen hat zusammen mit Sabine Berndsen am ISST in Unna, dem Institut für Spezielle Systemische Therapie, das Modell des Triadischen Funktionskreises und daraus die FaceFormer-Therapie entwickelt. Mehr über beide erfährst du auf der Seite über uns.
Was heißt „Ursachen statt Symptome“?
Ein Symptom zeigt, wo es gerade wehtut, aber nicht unbedingt, wo die Entwicklung begonnen hat. Wir fragen deshalb nach der Vorgeschichte und nach den Basisfunktionen Atmung, Schlucken und Kopfbalance, die aus unserer Sicht im Regelfall am Anfang vieler Kausalketten stehen.
Warum ist so oft von Atmung, Schlucken und Kopfbalance die Rede?
Weil diese drei Basisfunktionen ununterbrochen laufen und die Bedingungen prägen, unter denen Muskeln, Gelenke und Nervensystem arbeiten. Weicht eine von ihnen ab, gleicht der Körper aus, und diese Ersatzlösung kann sich über Jahre festigen. Deshalb setzen wir bei vielen Themen an diesem Punkt an, bevor es um das einzelne Symptom geht.
Ist der Podcast gegen Schulmedizin?
Nein. Spezialisierte Medizin, Operationen und Medikamente sind in vielen Situationen unverzichtbar. Der Podcast ordnet Behandlungen sachlich ein und fragt, ob eine Maßnahme an der Ursache oder an der Folge ansetzt. Ärztlich verordnete Mittel setzt du nie eigenmächtig ab.
Wo finde ich die Folgen?
Auf dem YouTube-Kanal von Dr. Berndsen. Die Themen, die wir geprüft und schriftlich ausgearbeitet haben, sammeln wir auf dieser Seite im Abschnitt „Die Folgen“ und in der Themenübersicht.
Wie werden die Studien in den Folgen geprüft?
Wir lesen die Originalarbeit oder ihre Zusammenfassung, achten darauf, wer untersucht und was gemessen wurde, und nennen die Grenzen. Zahlen übernehmen wir nur, wenn wir sie in der Quelle selbst gefunden haben.
Kann ich ein Thema für eine neue Folge vorschlagen?
Ja. Schreib deinen Vorschlag einfach in die Kommentare unter einem Video. Dr. Berndsen fragt am Ende vieler Folgen ausdrücklich danach, welches Thema ihr als Nächstes verstehen wollt.
Ersetzt der Podcast eine Untersuchung?
Nein. Er erklärt Zusammenhänge und hilft dir, bessere Fragen zu stellen. Eine persönliche Untersuchung und Beratung ersetzt er nicht, und bei akuten oder schweren Beschwerden gehst du bitte direkt zur Ärztin oder zum Arzt.
Weitere Artikel aus dem Wissen
Dein Weg weiter

Quellen
- Ly DP, Shekelle PG, Song Z (2023). Evidence for Anchoring Bias During Physician Decision-Making. JAMA Internal Medicine 183(8):818-823. PMID 37358843. Quelle
- Haynes AB, Weiser TG, Berry WR et al., Gawande AA; Safe Surgery Saves Lives Study Group (2009). A surgical safety checklist to reduce morbidity and mortality in a global population. New England Journal of Medicine 360(5):491-499. PMID 19144931. Quelle
- Engel GL (1977). The need for a new medical model: a challenge for biomedicine. Science 196(4286):129-136. PMID 847460. Quelle
- Senge PM (1990). The Fifth Discipline: The Art and Practice of the Learning Organization. New York: Doubleday/Currency. ISBN 978-0385260947.
- Greenhalgh T, Howick J, Maskrey N; Evidence Based Medicine Renaissance Group (2014). Evidence based medicine: a movement in crisis? BMJ 348:g3725. PMID 24927763. Quelle
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- Patel S, Rinchuse D, Zullo T, Wadhwa R (2019). Long-term dental and skeletal effects of mandibular advancement devices in adults with obstructive sleep apnoea: A systematic review. International Orthodontics 17(1):3-11. PMID 30770329. Quelle
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