Mutter und Tochter mit Zahnspange

Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist

Ca. 80 % der Kinder in Wohlstandsländern haben schiefe Zähne. Im Artikel Milliarden Abzocke mit Zahnspangen und keiner weiß, was sie wirklich bringen vom 25.04.2018 äußert die Bildzeitung einen schockierenden Verdacht. Anstatt für ein dauerhaft schönes Lächeln zu sorgen, füllen Zahnspangen offenbar nur die Geldbeutel der Kieferorthopäden. Lesen Sie was Dr. Berndsen dazu meint.

Ca. 80 % der Kinder in Wohlstandsländern haben schiefe Zähne. Die sollen natürlich nicht so bleiben und zu einem schönen Gebiss umgeformt werden. Kinder finden es erst einmal schick, wenn bunte Apparate -„kleine Spannzwingen“ – ihren Mund schmücken.

Aber so harmlos, wie alles aussieht sind die Behandlungen nicht. Sie können Folgeschäden verursachen und oft enttäuschen die Ergebnisse: Trotz langjähriger Behandlung wird alles wieder schief, weil die Ursachen des Problems geblieben sind.

Daher ein guter Rat an alle Eltern: Verhindert von Geburt an schädliche Einflüsse auf das Zahnwachstum. Das Wichtigste: Wenn möglich, stillen statt aus Babyflaschen trinken, keine Schnuller, kein Nuckeln am Daumen oder Bettzipfeln usw., Flaschen oder Tassen mit Trinkzapfen nicht verwenden, Nasen- statt Mundatmung.

Zahn- und Kieferfehlstellungen, offener Mund, Ohr- und Erkältungsprobleme und schlechte Körperhaltung sind nur einige Folgen dieser negativen Einflüsse. Sie sind so früh wie möglich, im Alter von 3-4 Jahren, zu korrigieren. So können Fehlentwicklungen behoben und spätere aufwändige Behandlungen vermieden werden. Übungen mit dem FaceFormer bieten sich hier als beste Hilfe an.