FaceFormer-Therapie gegen CMD – Craniomandibuläre Dysfunktion

Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion – CMD wird als Oberbegriff für Beschwerden im Kausystem verwendet.
(Cranium = Schädel, Mandibula = Unterkiefer, Dysfunktion = Funktionsstörung)

CMD – Was, Wie, Warum?

Hauptsächlich geht es bei craniomandibulären Dysfunktionen um Schmerzen oder Bewegungsstörungen im Kiefergelenk (Arthropathien) oder der Kaumuskulatur (myofaszialer Schmerz), um eingeschränkte Mundöffnung, einen angeblich falschen Aufbiss (Okklusiopathie) und andere Symptomatiken. Auch Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, letztlich Schmerzen von oben bis unten, sowie Tinnitus, Schwindel und Schluckbeschwerden werden oft dem Ursachenkomplex der CMD zugeordnet.

Wir betrachten Cranio-Mandibuläre-Dysfunktionen, kurz CMD, als eine Störung neurophysiologischer Bewegungsmuster mit einhergehenden Funktionsabweichungen und fehlgeleiteten Reizen auf Nervenbahnen. Wenn das so ist, sollte das muskulär-funktionelle System und nicht das Skelettsystem – einschließlich der Zähne – im Focus der Behandlung stehen. Unabhängig von anderen CMD-Behandlungen empfehlen wir in allen Fällen, zusätzlich oder ausschließlich die FaceFormer-Therapie anzuwenden.

Ursachenorientierte FaceFormer-Therapie gegen CMD

Als ursachenorientierte Behandlungsmethode unterstützt die FaceFormer-Therapie die Korrektur verschiedener neurophysiologischer Funktionen:

  • Korrekte Bewegungsmuster und -funktionen erlernen und/oder wieder erlernen
  • Muskel- und  Muskelkettenfunktionen aktivieren und harmonisieren
  • Entwicklung physiologischer Zungenhaltung, Zungenbewegung, Schluckbewegung und Atmung
  • Fehlfunktionen und damit Fehlspannungen der Kopf-, Mund-, Rachen-, Hals-, Rückenregion auflösen
  • Anregung von Hirnnervenfunktionen und Sensorik
  • statische Entwicklung von Kopf- und Körperbalance
  • Spannungsaufbau von Lippen, Mund und Rachenraum
FaceFormer-Training - Effektive Therapie gegen CMD

FaceFormer-Training
Effektive Therapie gegen CMD

CMD – Die Modediagnose

Zu Recht bezeichnet Spiegel Online CMD als Modediagnose. In einem rasant anwachsenden Markt, mit parallelem Anstieg sogenannter CMD-Spezialisten, werden Patienten mit aufwendigen Behandlungen konfrontiert. Solche können sich oft über Jahre hinziehen. Mit Aufbissschienen, Zähne beschleifen, aufbauen, überkronen, ziehen oder ersetzen soll das angebliche Problem – ein falscher Aufbiss – gelöst werden. Eine gesicherte Rechtfertigung für dieses Vorgehen gibt es jedoch nicht. Letztlich fehlen jegliche wissenschaftliche Belege dazu, welche Rolle der Aufbiss überhaupt spielt und wie er sich idealtypisch individuell abbilden soll. Schließlich leben nach wie vor unzählig viele Menschen auf der Welt mit dramatischen Zahnverlusten. Von „Aufbissidealen“ sind sie weit entfernt. Schmerzen oder Leidensdruck sind ihnen in diesem Zusammenhang fremd. Tatsächlich ist es so, dass sowohl in normaler, ruhender tiefer Position, noch beim Kauen ein relevanter Aufbiss vorkommt. Insofern stellt sich die Frage, ob ein vergebliches Bemühen dieses zu erreichen überhaupt sinnvoll ist. Es sind wohl eher koordinierte Muskelfunktionen, die für CMD ursächlich sind.

Ein fataler Verlauf

Welchen Verlauf eine auf die Aufbisskorrektur reduzierte Behandlung nehmen kann, erfuhr ein sportlicher 35jähriger Mann aus Berlin: Ursprünglich wollte er nur etwas gegen sein Zähneknirschen tun und startete mit entsprechenden Therapien an seinem Wohnort. Nach ersten Misserfolgen, auftretenden Schmerzen im Gesicht und gewachsenem Problembewusstsein suchte er in der Folge zahlreiche renommierte CMD-Spezialisten nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz, in Österreich, den USA und Israel auf. Innerhalb von zwei Jahren verordneten sie ihm mehr als 60 – angeblich unterschiedlich wirkende – Aufbissschienen und traktierten exzessiv seine Zähne. Geholfen wurde ihm bisher nicht. Neben den unzähligen negativen Erfahrungen, Rechnungen in sechsstelliger Höhe und wenigen verbliebenen rudimentären Zahnstümpfen, klagt er jetzt auch über erhebliche Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat. Wie nicht selten nach einer solchen Odyssee, wurde ihm schließlich der Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik empfohlen.

Im Fokus der Behandlungsmethoden: Die Zähne

Gängige Methoden konzentrieren sich bei der Behandlung von CMD hauptsächlich auf die Zähne, um den Aufbiss zu korrigieren. Aufbissschienen und Manipulationen an Zähnen sind das Mittel der Wahl. Oft begleiten auch physiotherapeutische, osteopathische oder logopädische Behandlungen und sogar die Versorgung mit Schuheinlagen diese Maßnahmen. Positiv daran – es lässt sich zumindest einen ganzheitlich, funktioneller Behandlungsansatz erkennen.

Die Umstellung des Aufbisses durch Schienen und Zahnbehandlungen erscheint hingegen nicht immer plausibel. Die Schiene selbst ist  ein Apparat, der in das sensible System des Mundraumes eingreift. Es ist zweifelhaft, ob korrekte neuromuskuläre und -funktionelle Anregungen damit zu erreichen sind. Der provozierte Reiz-Reaktionsmechanismus kann sogar eher Fehlbewegungen automatisieren, die nach langen Anwendungszeiten nicht ohne weiteres wieder aufzulösen sind. Initiale Anwendungen von Schienen können hingegen von Nutzen sein, um akute Schmerzen zu reduzieren. Sie sollten aber lediglich kurzzeitig eine ursachenorientierte Behandlung begleiten.

Idealer Aufbiss ist nicht zu bestimmen

Meist überflüssig und negativ sind Zahnkorrektur durch abschleifen, aufbauen, überkronen etc., um einen imaginären Aufbiss zu erreichen. Schon geringe Kopf-/Körper-Balanceveränderungen verursachen ständige Verlagerungen des Unterkiefers. Ein idealer Aufbiss ist daher nicht zu bestimmen, auf diese Art und Weise nicht zu erreichen und wahrscheinlich auch gar nicht nötig. Schließlich ist nicht Aufbiss – sondern im Gegenteil – ein kontaktfreier Schwebezustand zwischen den Zähnen typisch und andauernd. Auch beim Kauen ist der Aufbiss unbedeutend, da Unterkiefer und Zähne keine Scharnierbewegungen sondern Mahlbewegungen ausführen. Viel mehr als der Aufbisss sollten daher die Kieferruhelage, Zungehaltung und das Kauen beachtet werden. Hochtechnisierte Messgeräte haben bei dieser Bestimmung einen deutlich geringeren Wert als die Eigenwahrnehmung des Patienten.

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